Mozart: Idomeneo

Theater an der Wien 31.1.
Dramma per Musica in drei Akten, KV 366 (1781)
Libretto von Gianbattista Varesco
nach Antoine Danchet
Musikalische Leitung Peter Schneider
Inszenierung Willy Decker
Szenische Mitarbeit Karin Voykowitsch
Ausstattung John Macfarlane
Orchester der Wiener Staatsoper
Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)
Idomeneo: Neil Shicoff
Idamante: Angelika Kirchschlager
Elettra: Barbara Frittoli
Ilia: Genia Kühmeier

Die erste reguläre Oper im „Theater an der Wien“, aus dem man nun erfreulicherweise das Musical zugunsten ästhetisch Anspruchsvollerem verbannte. Szenisch war die Inszenierung durchaus gelungen, speziell die Choreographie war erfreulich intelligent. Musikalisch hingegen herrschte so trostloses Mittelmaß, dass ich es nur bis zur Pause ausgehalten habe. Das Prädikat „Startenor“ muss sich Shicoff bereits vor längerer Zeit verdient haben, er sang ständig angestrengt an der Grenze seiner Möglichkeiten.
Die einzige rühmliche Ausnahme: Der brillante Arnold Schoenberg Chor. Es bleibt zu hoffen, dass es bei den nächsten Opernproduktionen musikalisch steil bergauf geht.

Ich werde berichten.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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