Uhrenmuseum Wien

5.5.

Der Name der Institution „Uhrenmuseum“ wird wörtlich genommen: Es werden auf drei Stockwerken Uhren aller Art präsentiert. Darunter wahre mechanische Meisterwerke, welche diverse astronomische Informationen anzeigen.

Erwartet hätte ich allerdings auch ausführliche Informationen über die Herstellung von Uhren. Der Besucher fährt nichts darüber. So erstaunt es nicht weiter, dass auf weitere kulturgeschichtliche Bezüge nicht eingegangen wird. Weder wird man mit der Rolle, die Chronometer bei der Schiffsnavigation spielten (Stichwort: Längengrad) vertraut gemacht, noch über die Änderungen der Alltagskultur informiert, welche die Einführung von Uhren mit sich brachten.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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