Bernhard: Die Macht der Gewohnheit

Burgtheater 16.12.04
Regie: Philip Tiedemann

Caribaldi: Ignaz Kirchner
Enkelin: Maria Happel
Jongleur: Robert Meyer
Dompteur: Johannes Krisch
Spaßmacher: Urs Hefti

Kaum zu glauben, aber dieses kunstsinnige Stück Bernhards ist zum ersten Mal in Wien zu sehen. Den ästhetischen Perfektionsfanatiker, der seine Mitarbeiter seit Jahrzehnten zum täglichen Üben des Forellenquintetts zwingt, gibt Ignaz Kirchner. Anfangs fast etwas zu senil gespielt, wird der autoritäre Charakter der Figur erst am Ende wirklich voll entfaltet. Sehenswert.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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