Sophokles: Antigone

Volkstheater 7.9.03
Regie: Thirza Bruncken
Antigone: Meriam Abbas

So hatte ich mir mir – kulturell durch den unsäglichen Sommer verdörrt – den ersten Theaterabend nicht vorgestellt: eine theatralische Peinlichkeit. Nun gibt es auf dem Theater ja nichts schlimmeres als schlechtes Regietheater. Die von keinem nachvollziehbaren Konzept auf der Bühne dargestellten hektischen Aktivitäten samt geleierter Hölderlinübersetzung bewirkte nur eines: Langeweile. Um eines der spannendsten Stücke der Weltliteratur totlangweilig zu inszenieren, braucht es schon eine nicht alltägliche Theaterbegabung…

Die Aufführung des Berliner Schauspielhauses, die ich Anfang Mai sah, war dagegen eine Glanzleistung.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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