Klangforum Wien (Cage, Zender,…)

Konzerthaus 8.4.
Dirigent: Hans Zender
John Cage: Ryoanji (1983-85)
Hans Zender: Cabaret Voltaire (2001/02)
Roman Haubenstock-Ramati: Credentials or „Think, Think Lucky“ (1960)
Olivier Messiaen: Couleurs de la cité céleste (1963)

Kommt man aus dem vergleichsweise absurden Berufsleben direkt in den Konzertsaal, fällt der Übergang zu einer Vertonung von dadaistischen Gedichten nicht schwer. Hans Zender setzte sechs „sinnlose“ Gedichte Hugo Wolfs in Töne, und machte dies ebenso souverän wie die heikle Bearbeitung von Schuberts „Winterreise“, die ich vor einigen Jahren in Salzburg hörte.

Dazu hervorragend passend Haubenstock-Ramatis Vertonung des berühmten Monologs von Lucky aus „Warten auf Godot“. Salome Kammer setzte ihre Stimme beeindruckend flexibel und differenziert ein. Ein ausgesprochen gelungener Abschluss dieses Konzertzyklus.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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