Neues bei Suhrkamp und Co.

Die neuen Verlagsvorschauen sind angekommen. Wer Mischkalkulation verstehen will, findet kaum ein geeigneteres Studienobjekt. Cash cow „Hermann Hesse“ wird in allen denkbaren Varianten den Buchmarkt penetrieren. Das „Wissenschafts“programm auf der anderen Seite wird inzwischen von Irrationalisten der diversen Fraktionen dominiert. Der geistige Weichspüler Hesse finanziert damit die intellektuellen Esoteriker der Gegenwart. Also wenn das keine brillante Verlagsstrategie ist!

Ansonsten erscheinen die Romane des Robert Walser anläßlich seines 125. Geburtstages im April in sehr günstigen, gebundenen Sonderausgaben. Erwähnenswert auch, dass Insel eine fünfbändige Taschenbuch-Ausgabe mit „Sämtlichen Erzählungen“ von Lew. N. Tolstoj ankündigt (10/03; 35 Euro).

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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