Shakespeare: Viel Lärm um Nichts

Theater an der Josefstadt am 7.4.02
Regie: Marcello de Nardo
Michael Dangl, Valentin Schreyer, Sandra Cervik, Herbert Föttinger

Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie eine 400 Jahre alte Komödie ein heutiges Theaterpublikum in den Bann zu ziehen vermag. Voraussetzung sind natürlich ausgezeichnete Schauspieler und eine plausible Inszenierung. Das Bühnenbild war vergleichsweise abstrakt (eine Art Rampe mit zwei Ebenen, ideal auch zum Herumturnen). Marcello de Nardo siedelte die Handlung im Mafiamilieu an, ohne seine Inszenzierung penetrant darauf aufzubauen. Musikalisch sorgten Liebesschnulzen diverser Musiksparten regelmäßig für ironische Distanz.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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