Hundstage

Regie: Ulrich Seidl
Apollo Kino 6. März

Seidl ist ein vielbeachteter österreichischer Filmemacher. „Hundstage“ erhielt letztes Jahr den Großen Preis der Jury in Venedig. Daran wäre an sich nichts Bemerkenswertes, wäre nicht noch eine Kleinigkeit: Es ist ein grottenschlechter Film. Ästhetisch verbrämte Sozialpornographie, die sich als Kunstfilm tarnt.

Die Tarnung funktioniert allerdings mehr schlecht als recht, denn das Apollo ist ein Cineplex, das wie vergleichsweise Einrichtungen vor allem dem Mainstream frönt. Trotzdem war der Kinosaal bis auf den letzten Platz gefüllt und das Publikum genoss, was es an Demütigungen zu sehen bekam, egal was Seidl und die versammelte Filmkritik über die „kritischen“ Qualitäten dieser Zelluloidverschwendung von sich geben.

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