Hundstage

Regie: Ulrich Seidl
Apollo Kino 6. März

Seidl ist ein vielbeachteter österreichischer Filmemacher. „Hundstage“ erhielt letztes Jahr den Großen Preis der Jury in Venedig. Daran wäre an sich nichts Bemerkenswertes, wäre nicht noch eine Kleinigkeit: Es ist ein grottenschlechter Film. Ästhetisch verbrämte Sozialpornographie, die sich als Kunstfilm tarnt.

Die Tarnung funktioniert allerdings mehr schlecht als recht, denn das Apollo ist ein Cineplex, das wie vergleichsweise Einrichtungen vor allem dem Mainstream frönt. Trotzdem war der Kinosaal bis auf den letzten Platz gefüllt und das Publikum genoss, was es an Demütigungen zu sehen bekam, egal was Seidl und die versammelte Filmkritik über die „kritischen“ Qualitäten dieser Zelluloidverschwendung von sich geben.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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