Ernst Gombrich: Geschichte der Kunst

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Gombrich hatte mir schon zu Schulzeiten die Kunstgeschichte nahe gebracht, höchste Zeit also wieder einen Blick in sein Werk zu werfen. Sechs Millionen beträgt inzwischen die Auflage weltweit, was angesichts der durchschnittlichen Auflagenhöhe eines Kunstbuches sehr bemerkenswert ist.

Die Lektüre der Kapitel über das 14. bis 16. Jahrhundert überzeugte mich erneut von der Qualität des Werks, die vor allem didaktischer Natur ist. Gombrich schreibt mit einem Enthusiasmus über Kunst, der ansteckend wirkt. Sorgfältige Interpretationen, die frei von hermeneutischer Hermetik sind, wechseln sich mit problemgeschichtlichen Exkursen ab. Hilfreich ist, dass alle ausführlicher besprochenen Werke in dem Band abgebildet sind.

Eigentlich sehr schade, dass es nichts vergleichbares für die Literaturgeschichte gibt, hier wären kompetente (!) Popularisierer ebenfalls dringend nötig.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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