Xenakis II

Wien Modern am 14.11. 2001 im Konzerthaus
Arditti String Quartett
Xenakis: Kottos (1977)
Xanakis: Ergma (1994)
Paul Usher: String Quartett (2000/01)
Conlon Nancarrow: String Quartet No. 3 (1987)
Xenakis: Ikhoor (1978)
Xenakis: Tetras (1983)

Ein Grund, warum ich vor eineinhalb Jahren nach Wien zog war musikalischer Natur. Die letzten Tage bestätigten diesen Aspekt eindrucksvoll: Am Sonntag eine erstklassige Interpretation von Haydns „Missa in tempore belli“. Wenige Tage später ein brillantes Konzert mit zeitgenössischer Musik.

Die Leichtigkeit, mit der das Arditti Quartett die schwierigsten technischen Hürden der sich teilweise zum Rand des instrumental möglichen vortastenden Kompositionen bewältigte, war kaum zu glauben. Selbst bei extremen Geschwindigkeiten klappte das Zusammenspiel so reibungslos, als würden die diversen Instrumente von einem Musiker alleine gespielt.

Eine Entdeckung für mich: Conlon Nancarrow, dessen Streichquartett höchst abwechslungsreich und witzig zu hören war, ohne billige Kompromisse einzugehen.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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