Jack Flam: Space Man

„Paths to the Absolute: Mondrian, Malevich, Kandinsky, Pollock, Newman, Rothko, and Still“ by John Golding

(The New York Review of Books 7/2001)

Der Kunsthistoriker Jack Flam stellt die neue Studie über abstrakte Kunst vor. Sein positives Urteil* begründet er nicht zuletzt mit der genauen Darstellung des geistigen Kontextes der sieben Künstler. Erstaunlicherweise waren vor allem die europäischen Maler von mystisch-esoterischen Gedankengut starkt beeinflusst. Ausgerechnet die Theosophie fiel bei allen drei auf sehr fruchtbaren Boden:

The apocalyptic thinking and color theories of of the German Theosophical Society, deeply affected Kandinsky from the time he heard Steiner speak in 1909. Mondrian was particulary attracted to the Theosophist’s idea that all life is directed toward evolution and that progress toward the ultimate revelation of reality could be achieved through the balancing and reconciliation of opposing forces, a concept that informed his painting until the end of his life. Malevich, who was obsessed by the scientific an mystical properties of geometry, was devoted to the works of P.D. Uspensky, a follower of Madame Blavathsky, the founder of the Theosophical Society.

* Der Artikel befindet sich im kostenpflichtigen NYRB-Archiv.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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