Schlagwort: Schubert

Zyklus Alban Berg Quartett: 3. Konzert

Franz Schubert: Streichquartett Es-Dur D 87 Roman Haubenstock-Ramati: Streichquartett Nr. 2 (1977) Franz Schubert: Streichquartett G-Dur D 887 Konzerthaus 3.3. Sehr reizvoll die Gegenüberstellung des frühreifen mit dem meisterhaften späten Schubert. Das Alban Berg Quartett zeigte sich in Hochform. Auch das moderne Werk Haubenstock-Ramatis konnte sich hören lassen: führte es doch die unglaubliche Klangvielfalt vor,…
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Zyklus Alban Berg Quartett: 2. Konzert

Konzerthaus 30.1. Alban Berg: Lyrische Suite Franz Schubert: Der Tod und das Mädchen. D 810 Man könnte meinen, dass der Interpretationsstil des ABQs mit dem Alter abgeklärter und „analytischer“ würde. Weit gefehlt! Schuberts Streichquartettklassiker wurde mit Verve und überschäumender Expressivität gegeben. ABQ und Schubert sind nach wie vor eine ideale Kombination. Bergs Stück, das zwischen…
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Schubert: Fierrabras

Deutsche Grammophon 1990 Chamber Orchestra of Europe Claudio Abbado Als Opernkomponist hat Schubert nicht eben den besten Ruf. „Fierrabras“, seine letzte Oper, ist auch nicht dazu angetan, diese Einschätzung zu widerlegen. Musikalisch scheint es (beim ersten Hören) nicht übermäßig originell. Anklänge an die Zauberflöte (Sarastro/Karl der Große) und auch an Fidelio sind nicht zu überhören.…
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Hans J. Fröhlich: Schubert. Eine Biographie

rororo (Amazon Partnerlink) Das Ärgerlichste am regelmäßigen Lesen sind die vielen schlechten Bücher, auf die man immer wieder stößt. Diese Schubert-Biographie kann einen ob der „analytischen“ Zumutungen beinahe fassungslos machen. Fröhlichs „Methode“ läßt sich am besten noch vulgärhermeneutisch nennen, gelegentlich psychoanalytisch ergänzt. Eine völlig ungenießbare Mixtur also. Lesbarer sind die biographischeren Kapitel, passabel etwa, was…
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Schubert: Klaviertrios B-Dur und Es-Dur

Trio Fontenay / La Gaia Scienza Die beiden Klaviertrios, die zu den erstaunlichsten ihrer Art zählen, entstanden zwischen Oktober und Dezember 1827, einer der produktivsten Schaffensphasen des Komponisten. Er vollendete in diesen drei Monaten u.a. „Die Winterreise“ und schrieb seine vier Impromptus D 935. Die Stimmung dieser Werke war teilweise so düster und melancholisch, dass…
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Wiener Hofmusikkapelle (Mozart, Schubert, Haydn)

Mozart: Litaniae Lauretanae, KV 195 Schubert: Intende voci, D 963 Haydn: Missa in tempore belli Wiener Musikverein 11. November Wiener Hofmusikkapelle Solisten: Ruth Ziesak, Elisabeth von Magnus, Herbert Lippert, Christian Gerhaher Dirigent: Sir Neville Marriner Die Wiener Hofmusikkapelle setzt sich aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker, des Herrenchores der Staatsoper sowie ausgewählten Sängerknaben zusammen. Exakt diese…
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Schubert: Winterreise

Wiener Musikverein 11. Oktober Robert Holl (Bass) Oleg Maisenberg (Klavier) Zeuge einer musikalischen Taktlosigkeit zu werden ist nichts besonders, wenn man damit aber im Wiener Musikverein konfrontiert wird, ist es doch erwähnenswert. Wer auf die Idee kam, ausgerechnet die „Winterreise“ durch eine Pause nach dem 12. Lied zu unterbrechen, ist mir unbekannt. Dass dadurch alle…
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Schubert: Winterreise

(Thomas Quasthoff / Charles Spencer) Meine elfte Interpretation des Werkes und zweifellos eine der besten. Ich hatte Quasthoff vor ein paar Jahren in Salzburg mit der Winterreise gehört, und mir nun – mit eigentlich kaum entschuldbarer Verspätung – die CD besorgt. Besonders faszinierend ist Quasthoffs differenzierter Gebrauch der stimmlichen Dynamik. Ich kenne kaum einen Sänger,…
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