Imre Kertész: Roman eines Schicksallosen

Büchergilde Gutenberg bzw. rororo (Amazon Partnerlink) Es sollte wirklich keinen Nobelpreis benötigen, um diesen Roman zu lesen. Gekauft hatte ich das Buch bereits vor mehreren Jahren… Soweit man das nach einen einzigen Buch beurteilen kann, scheint Kertész kein unwürdiger Nobelpreisträger zu sein. Aus ästhetischer Perspektive ist eines der schwierigsten Probleme, zu einem Stoff eine adäquate… Weiterlesen Imre Kertész: Roman eines Schicksallosen

Hans J. Fröhlich: Schubert. Eine Biographie

rororo (Amazon Partnerlink) Das Ärgerlichste am regelmäßigen Lesen sind die vielen schlechten Bücher, auf die man immer wieder stößt. Diese Schubert-Biographie kann einen ob der „analytischen“ Zumutungen beinahe fassungslos machen. Fröhlichs „Methode“ läßt sich am besten noch vulgärhermeneutisch nennen, gelegentlich psychoanalytisch ergänzt. Eine völlig ungenießbare Mixtur also. Lesbarer sind die biographischeren Kapitel, passabel etwa, was… Weiterlesen Hans J. Fröhlich: Schubert. Eine Biographie

Anthropologie und Kunstgeschichte

Spannend wird es, wenn ein Doyen der Anthropologie (Clifford Geertz) ein Buch über „primitive“ Kunst eines Doyens der Kunstgeschichte (E.H. Gombrich) kritisiert* (The New York Review of Books 14/2002). Bekanntlich kann Gombrich mit gewissen avantgardistischen Kunststilen wenig anfangen, passen diese doch nur schlecht in seine Theorie des Fortschritts der bildenden Kunst. Ähnlich schwierig erklärbar ist… Weiterlesen Anthropologie und Kunstgeschichte

Schnitzler: Anatol

Akademietheater 17.10.02 Regie: Luc Bondy Anatol: Michael Maertens Max: Klaus Pohl Else: Petra Morzé Gabriele: Angela Winkler Der Selektionsprozess der Literaturgeschichte ist unbarmherzig. Wie viele „brisante“ Stücke aus den fünfziger und sechziger Jahren (Dürrenmatt! Frisch!) wirken heute verstaubt? Frisch, modern, intelligent dagegen „Anatol“. Diese Adjektive passen auch auf Luc Bondys Inszenierung, der das Stück stilsicher… Weiterlesen Schnitzler: Anatol

Reise-Skizzen Griechenland (2): Alt-Korinth und Mykene

Wer sich von Athen aus dorthin auf den Weg macht, muss den Isthmos überqueren und kann als beeindruckende Ingenieurleistung den Kanal (1893) bewundern. In der Antike haben Griechen und Römer vergeblich versucht, eine künstliche Schiffverbindung zu schaffen. Wer heute diese Gesteinsmassen sieht, die dafür bewegt werden mussten, den verwundert nicht, dass die antike Technik daran… Weiterlesen Reise-Skizzen Griechenland (2): Alt-Korinth und Mykene