Neue Archive
Mit großer Verspätung habe ich die „Notizen“ verschlankt und es gibt zwei neue Archivdateien [alle Links führen auf die Domain koellerer.de]: 2. Quartal 2003 und 3. Quartal 2003 sowie ein aktualisiertes Gesamt-Archiv.
Mit großer Verspätung habe ich die „Notizen“ verschlankt und es gibt zwei neue Archivdateien [alle Links führen auf die Domain koellerer.de]: 2. Quartal 2003 und 3. Quartal 2003 sowie ein aktualisiertes Gesamt-Archiv.
Aufbau TB (Amazon Partnerlink) Würde man überflüssigerweise eine Skala der Dialogkunst Fontanes entwerfen und dessen Romane darauf anordnen, wäre „Cécilie“ im oberen Drittel anzusiedeln. Die Figuren sind gut gelungen, die auf den Tod der Protagonisten zulaufende Handlung ohne jegliches Pathos in Szene gesetzt, die psychologische Motivation glaubwürdig. Aber wozu die vielen Worte: ein ausgezeichneter Fontane-Roman… Weiterlesen Fontane: Cécile. Roman
Georg Friedrich Haas: „Wer, wenn ich schriee hörte mich…“ (1998/99) Gabriele Manca: Cinduites d’approache III George Lopez: Blue Cliffs (1992/93) Konzerthaus 17.9. Das Klangforum hat die letztes Jahr begonnene „Tradition“ fortgesetzt und zu Beginn der Saison Abonnenten und Freunde zu einem Gratiskonzert eingeladen. Dass am Programm nicht gespart wurde, zeigt die österreichische Erstaufführung des erstaunlich… Weiterlesen Klangforum Wien (Haas, Manca, Lopez)
Staatsoper 21.9.03 Musikalisch wie schon im letzten Jahr hervorragend, die Wiener Staatsoper verstand und versteht sich auf ihren Wagner. Kritisch anzumerken wäre die lieblose Routine der Aufführung. Die Musiker der Wiener Philharmoniker verließen fluchtartig den Orchestergraben, sobald sie nicht mehr gebraucht wurden, was angesichts des applaudierenden Publikums schon minimale Höflichkeitsstandards verletzt. Auch beim Bühnenbild wurde… Weiterlesen Wagner: Die Walküre
Rowohlt Verlag (Amazon Partnerlink) Gestern traf die lang erwartete Musil-Biographie Corinos hier ein, ein zweitausendseitiger Buchziegel, an dem Corino über Jahrzehnte gearbeitet hat. Die ersten sechzig Seiten waren eine große Enttäuschung. Ein ebenso wildes wie unreflektiertes Durcheinander von Zitaten aus den Tagebüchern und literarischen Werken. Der Biograph zieht fiktionale Werke wie autobiographische Dokumente zum Beleg… Weiterlesen Karl Corino: Robert Musil. Eine Biographie (1)
Bei Eichborn ist die sogenannte „Urfassung“ dieses Klassikers in neuer Übersetzung erschienen*. In der Büchermarkt-Sendung vom 18.9. beurteilt Brigitte von Kann dieses Buchprojekt vergleichsweise skeptisch. * Addendum Dez. 2009: Der Fischer Verlag kündigt für 2010 eine Taschenbuchausgabe an.
Vor ein paar Monaten wurde der Neubau des Hauptgebäudes der Wiener Stadtbibliothek eröffnet. Die Architekturkritik war (berechtigterweise) voll des Lobes. Letzte Woche machte ich mir selbst ein Bild, wobei ich vorläufig nur von der Innenarchitektur reden kann, da ich das Gebäude nicht verlassen habe: die U-Bahn-Station befindet sich direkt unter der Bibliothek. Die Bücher verteilen… Weiterlesen Neue Wiener Stadtbibliothek
1. Neuübersetzung von Raoul Schrott, Wiss. Buchgesellschaft 2. Akademietheater am 18.9. Regie: Theu Boermans Gilgamesh: Roland Koch Enkidu: Markus Hering Als erstes überliefertes Werk der Weltliteratur übt dieses Epos naturgemäß eine große Faszination aus, und man ist überrascht, auf wie viele wichtige literarische (und andere) Motive man darin bereits stößt. So wird dem Leben gegenüber… Weiterlesen Gilgamesh (2.)
Theater in der Josefstadt 13.9.03) Regie: Philippe Arlaud Wenn Hans Gratzer seine erste Spielzeit im Theater an der Josefstadt mit einem ausgegrabenen Volkstück aus dem Biedermeier eröffnet, drängt sich eine Frage auf: WARUM? Ist es als eine spezielle Aufmerksamkeit gegenüber Germanisten gedacht? Bäuerle gilt als literarhistorisch bedeutender Begründer des Wiener Volkstheaters und hat nicht nur… Weiterlesen Adolf Bäuerle: Aline oder Wien in einem anderen Weltteil
Vom Umzug inzwischen leidlich erholt, bin ich nun stundenweise damit beschäftigt, die Bücher in die gewünschte Reihenfolge zu bringen. Bei Literatur und Klassikern (im weitesten Sinn des Wortes) bevorzuge ich eine chronologische Ordnung, dann hat man die letzten 3000 Jahre buchstäblich vor Augen. Bis Goethe bin ich inzwischen vorgedrungen.