Uwe Timm: Am Beispiel meines Bruders

Kiepenheuer & Witsch bzw. dtv (Amazon Partnerlinks) In diesem kleinen autobiographischen Buch setzt sich Uwe Timm mit seiner Familiengeschichte auseinander, speziell mit seinem Bruder, der sich freiwillig zu einer SS-Totenkopfdivision meldete, und mit 19 Jahren an einer schweren Verwundung starb. Er schrieb verbotenerweise eine Fronttagebuch, aus dem Timm ausführlich zitiert. Das Buch ist der gelungene… Weiterlesen Uwe Timm: Am Beispiel meines Bruders

Kops

Filmcasino 30.12. Regie: Josef Fares Eine schräge schwedische Komödie. In einer schwedischen Kleinstadt soll die Polizeistation mangels Kriminalität geschlossen werden, weshalb die Polizisten dort der Statistik etwas auf die Sprünge helfen wollen… Der „eigenartige“ Humor funktioniert ebenso gut, wie die Parodien einschlägiger Mainstream Genres. Keine cineastische Großtat, aber auf intelligente Weise amüsant.

Warum Wien eine Musikstadt ist

Die Abonnementkonzerte der Wiener Philharmoniker sind gegenwärtig ausverkauft. Sie können sich aber in unsere Warteliste eintragen, indem Sie in der Zeit zwischen dem 15. April und dem 15. Juni per Post ein Ansuchen einreichen, welches Jahr für Jahr neu gestellt werden muß, bis Ihr Abonnement frei wird. Ein Abonnement umfasst entweder 10 Samstagskonzerte, 10 Sonntagskonzerte… Weiterlesen Warum Wien eine Musikstadt ist

Gerhard Amanshauser: Schloß mit späten Gästen. Satirischer Roman

dtv (Amazon Partnerlink) Amanshauser gilt als Geheimtipp. Der Salzburger Schriftsteller hat eine Reihe von bemerkenswerten Büchern veröffentlicht, ohne je so bekannt zu werden, wie viele seiner österreichischen Kollegen. Eine traurige Angelegenheit, die sich auch auf dem Buchmarkt ablesen lässt: So gut wie keines seiner Bücher ist lieferbar.* Dieser kleine Roman zeichnet sich durch eine präzise… Weiterlesen Gerhard Amanshauser: Schloß mit späten Gästen. Satirischer Roman

Nabokov: Die Gabe. Roman

rororo (Amazon Partnerlink) Es gibt wenige Autoren zu denen ich ein so gespaltenes Verhältnis habe. Daran ändert auch die Lektüre der „Gabe“ nichts, den ich als sechsten Roman von ihm las. Einerseits ist Nabokovs Kunstverstand bewundernswert. Im vorliegenden Werk spielt die russische Literatur eine der tragenden Rollen und die Verwobenheit dieser Ebene mit dem, was… Weiterlesen Nabokov: Die Gabe. Roman

Ferdinand Raimund: Der Alpenkönig und der Menschenfeind

Theater in der Josefstadt 28.12.03 Regie: Hans Gratzer Astralagus: Erich Schleyer Herr von Rappelkopf: Herbert Föttinger Sophie: Sandra Cervik Es geht aufwärts im Theater an der Josefstadt! Nach den indiskutablen ersten Inszenierungen der Saison wird nun wieder solide schlechtes Theater geboten. Die gestrige Aufführung war also durchaus satisfaktionsfähig: Man musste die Aufführung nicht fluchtartig verlassen… Weiterlesen Ferdinand Raimund: Der Alpenkönig und der Menschenfeind

Theater in der Josefstadt

Nicht nur an dieser Stelle war zu lesen, dass die ersten Inszenierungen der Ära Hans Gratzer nur als theatralische Peinlichkeiten bezeichnet werden konnten. Der Intendant zieht nun erfreulicherweise die Notbremse und entschuldigt sich erfreulicherweise schriftlich bei den Stammgästen seines Hauses: Sehr geehrter Herr Dr. Köllerer, es ist mir ein großes Anliegen, dass Sie sich als… Weiterlesen Theater in der Josefstadt

Bibliothek: Neuzugänge

Uwe Timm: Am Beispiel meines Bruders (Kiepenheuer & Witsch; Weihnachtsgeschenk bzw. dtv) Gerhard Amanshauser: Schloß mit späten Gästen. Satirischer Roman (dtv; Gebraucht gekauft) Emmanuel Bove: Dinah (Fischer TB; Gebraucht gekauft) Karen Duve: Regenroman (List bzw. Goldmann TB; Gebraucht gekauft) Georg Ostrogorsky: Byzantinische Geschichte 324-1453 (C.H. Beck; Gebunden, gilt als Standardwerk. Gebraucht gekauft) Kazimierz Michalowski u.a.:… Weiterlesen Bibliothek: Neuzugänge

Albertina (Hrsg.): Albrecht Dürer

Der Katalog der Dürer-Ausstellung ist gut gelungen. Der großformatige Band enthält acht Aufsätze zu diversen Themen, die einen guten Einblick in den aktuellen Stand der Dürerforschung geben, ohne zu „esoterisch“ zu sein. Anschließend werden die gezeigten Werke einzeln ausführlich besprochen, was einen hervorragenden Einblick in das Schaffen des Malers gibt. Lesenswert!