Manfred Geier: Kants Welt. Eine Biographie

Gekauft habe ich das Buch, weil Manfred Geier zwei hervorragende rororo monographien über Karl Popper und den Wiener Kreis publiziert hat (beide unbedingt lesen!) und nun sehr gespannt war, was er über Kant zu sagen hat. Vorneweg: Das Buch ist eine Einführung. Wer sich schon einmal mit Kant beschäftigt hat, wird wenig Neues erfahren. Nun… Weiterlesen Manfred Geier: Kants Welt. Eine Biographie

Bergman: Das siebte Siegel

Filmmuseum 20.1. Je öfter ich diesen Film sehe, desto weniger gefällt er mir. Bergman reiht viele hervorragende Szenen aneinander, ein kohärentes Kunstwerk entsteht dadurch aber nicht. Das Hauptproblem liegt in der Darstellung des Mittelalters. Einerseits versucht Bergman nicht nur visuell das Mittelalter so authentisch wie möglich wiederzugeben. Dies gelingt ihm an verschiedenen Stellen (der Zug… Weiterlesen Bergman: Das siebte Siegel

Lobenswert Urbanes :-)

Die Natur, die nicht durch die Kunst hindurchgegangen ist, die natürliche Natur voller Fliegen, Mücken, Moder, Ratten und Kakerlaken ist unvereinbar mit raffinierten Vergnügen wie der körperlichen Hygiene und der Eleganz der Kleidung. (…) Wenn das, was Sie die „Pest der Verstädterung“ nennen, sich unaufhaltsam ausbreiten und sämtliche Wiesen der Welt verschlingen würde, wenn der… Weiterlesen Lobenswert Urbanes 🙂

Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg

Staatsoper 11.1. Dirigent: Peter Schneider Inszenierung: Otto Schenk Hans Sachs: Wolfgang Brendel Veit Pogner: Kurt Rydell Beckmesser: Hans-Joachim Ketelsen Stolzing: Jeffrey Dowd Eva: Anja Harteros Es ist immer wieder hochgradig faszinierend, wie mühelos die Wiener Philharmoniker Wagner spielen! Mit der Ausnahme des Staatsopern-Debütanten Jeffrey Dowd, dessen Stimme im Vergleich mit seinen Künstlerkollegen so dünn klang,… Weiterlesen Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg

Bergman: Das Gesicht (1958)

Filmmuseum 10.1. Von den bisher gesehen Filmen der Tiefpunkt, weil von einem aufdringlichen antiaufklärischen Impetus. Der Wissenschaftler Vergerus wird zum dämonisierten, wissenschaftsfeindlichen Antihumanisten stilisiert. In der zweiten Hälfte wird der Magier Dr. Vogler als das entlarvt, was er ist, nämlich ein Scharlatan. Das gibt dem Film etwas an Balance zurück, kann ihn aber nicht retten.