James Joyce wird „public domain“
Die Los Angeles Times erläutert in einem Artikel, dass nun auch die meisten Texte des James Joyce nicht mehr dem Urheberrecht unterliegen.
Die Los Angeles Times erläutert in einem Artikel, dass nun auch die meisten Texte des James Joyce nicht mehr dem Urheberrecht unterliegen.
Zuletzt las ich den Roman als Schüler in einer deutschen Übersetzung. Als mir dann die wunderschöne, bibliophile Ausgabe der Folio-Society in die Hände fiel, entschloss ich mich spontan zu einer Zweitlektüre. Mein Leseeindruck war ein zwiespältiger. Der Witz und Erfindungsreichtum des Buches sind brillant. Über weite Stellen ist es selbst dann ein amüsantes Leseerlebnis, wenn… Weiterlesen Douglas Adams: A Hitchhiker’s Guide to the Galaxy
Dieser Roman aus dem Jahr 1929 zeigt viele der literarischen Qualitäten des Joseph Roth: Seine unnachahmliche Formulierungskunst, seinen scharfen Blick auf Menschen aller Schichten sowie seine Zeitdiagnosen, die sich aus heutiger Sicht oft wie Prognosen lesen. Roth öffnet dieses Zeitpanorama am Beispiel der Bankiersfamilie Bernheim, deren verwöhnter Spross Paul im Mittelpunkt der Handlung steht. Als… Weiterlesen Joseph Roth: Rechts und Links
Es gibt nur wenige Klassiker, die in Peru spielen. Einer davon ist Wilders The Bridge of San Luis Rey (1927). Die erste Hälfte des Romans las ich in Peru, die zweite Hälfte dann nach meiner Rückkehr. Der Text ist für einen historischen Roman sehr kurz. Das Thema ist ein Weltanschauliches, nämlich ein religiöses Experiment. Die… Weiterlesen Thornton Wilder: The Bridge of San Luis Rey
Eine historisch-kritische Ausgabe ist eine Art Aufnahme in den Autoren-Adelsstand durch die Germanistik. Für die Forschung sind die Apparate dieser Editionen nach wie vor sehr wichtig. Nun gelangt also Arthur Schnitzler in diesen Editionshimmel. Der erste Band ist Lieutenant Gustl. Eine Besprechung liefert die NZZ.
Sie haben Recht, Europa begeht Selbstmord, und die langsame grausame Art dieses Selbstmords kommt daher, daß es eine Leiche ist, die Selbstmord begeht. Dieser Untergang hat eine verteufelte Ähnlichkeit mit einer Psychose. So sieht der Selbstmord eines Psychotischen aus. Der Teufel regiert wirklich die Welt. [Joseph Roth an Stefan Zweig am 23.10. 1930]
Es erwies sich in jenen Tagen, daß die Sittlichkeit dieser Welt von nichts anderem abhängig ist als von der Stetigkeit der Valuta. Eine alte Wahrheit, die im Lauf der vielen Jahre, in denen das Geld einen unbestrittenen Wert hatte, vergessen worden war. An den Börsen der Welt wird die Moral der Gesellschaft bestimmt. (Joseph Roth,… Weiterlesen Joseph Roth über die Eurokrise
Burgtheater 7.10. Regie und Bühne: Alvis Hermanis Friedrich Hofreiter, Fabrikant: Peter Simonischek Genia, seine Frau: Dörte Lyssewski Anna Meinhold-Aigner, Schauspielerin: Corinna Kirchhoff Otto, ihr Sohn: Lucas Gregorowicz Doktor von Aigner, der geschiedene Gatte der Frau Meinhold: Michael König Frau Wahl: Kirsten Dene Erna, ihre Tochter: Katharina Lorenz Doktor Franz Mauer: Falk Rockstroh Die Wiener Gazetten… Weiterlesen Arthur Schnitzler: Das weite Land
Obwohl ich von Thomas Bernhard fast alles mehrmals las, war die Auslöschung hier die Ausnahme. Meiner Erinnerung nach war sie mein erstes Buch von Bernhard, das ich kurz nach dem Erscheinen in den achtziger Jahren erwarb. Es brachte mich auf den Geschmack, und ich las mich nach und nach durch das Gesamtwerk. Jetzt also die… Weiterlesen Thomas Bernhard: Auslöschung
Die Strudlhofstiege ist dank des gleichnamigen Romans Heimito von Doderers zu einer nicht nur zu einer literarischen Ikone Wiens geworden. In dem schönen, kleinformatigen Bildband beleuchten mehrere Autoren diese berühmte Treppenanlage von vielen Seiten. Natürlich wird ausführlich auf den verantwortlichen Architekten Theodor Johann Jaeger (1874-1943) eingegangen und auf die Geschichte des Bauprojekts. Aber auch dessen… Weiterlesen Stefan Winterstein: Die Strudlhofstiege