Hagen Quartett

Wiener Konzertkaus 03.05. 26

Mao Fujita, Klavier

Julia Hagen, Chello

Johannes Brahms: Klavierquintett f-moll op. 34 (1865)

Pause

Franz Schubert: Streichquintett C-Dur D 956 (1828)

An diesem Abend war es so weit: Nach 45 Jahren das letzte Konzert des Hagen Quartetts im Wiener Konzerthaus. Damit hätte ich jetzt nach dem Alban Berg Quartett schon das zweite Ensemble überlebt.

Das musikalische Niveau war erwartungsgemäß wieder exzellent. Sich für das Brahms-Quintett mit Mao Fujita einen jungen enthusiastischen Japaner als Pianisten zu holen, war eine hervorragende Idee. Bei Schuberts Streichquintett übernimmt Julia Hagen das zweite Cello. Brahms schrieb sein Streichquintett zuerst auch für zwei Celli. Das Klavier kam erst in der Endfassung zum Einsatz.

Dass sich das Hagen Quartett als letztes Stück für Schuberts Werk mit dem traurigen Adagio entschied, spricht für sich. Schubert schrieb es kurz vor seinem Tod.

Am Ende die längsten Standing Ovations, die ich bisher im Mozart Saal erlebte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*

code