Wiener Philharmoniker

Musikverein 24.03. 26

Zubin Mehta, Dirigent

Pinchas Zukerman, Violinist

Carl Maria von Weber: Ouvertüre zur Oper „Oberon“
Max Bruch: Konzert für Violine Nr. 1 in g-Moll, op. 26

***
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 in A-Dur, op. 92

Das Konzert ist Teil der Feierlichkeiten zu Zubin Mehtas 90. Geburtstag im April. Er wird mit einem Rollstuhl auf die Bühne gefahren und auf einen Hochstuhl gesetzt. Zu Beginn hat mich der voyeuristische Aspekt etwas abgestoßen. Aber die Standing Ovations am Ende hat Zubin Mehta sichtlich genossen.

Die Oberon-Ouvertüre, die Weber unter tragischen Umständen komponierte, gibt den Hornisten wieder einmal die Gelegenheit, ihr Können zu zeigen. Diese Gelegenheit lässt sich auch Pinchas Zuckerman bei den schwierigen Passagen des ersten Violinkonzerts von Bruch nicht entgehen. Bruch hat dieses Konzert ja immer mehr zu hassen gelernt, weil es seine anderen Kompositionen komplett überschattete, die er für deutlich besser hielt.

Nach der Pause dann mit Beethovens Siebter der Höhepunkt des Abends. Mehta unterliegt nicht der Versuchung, die Symphonie zu bombastisch und zu dynamisch zu interpretieren.

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