Schlagwort: Schubert

Hagen Quartett

Wiener Konzerthaus 22.3. 17 Franz Schubert: Streichquartett Es-Dur D 87 (1813) Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 12 Des-Dur op. 133 (1968) Johannes Brahms: Streichquartett Nr. 2 a-moll op. 51/2 (1873) Drei meiner Lieblingskomponisten für Kammermusik in einem Konzert! Schuberts Streichquartett in Es-Dur D 87 hielt man lange für ein Spätwerk. Inzwischen weiß man, dass es ein…
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Elfriede Jelinek: Winterreise

Akademietheater 4.10. 2012 Regie: Stefan Bachmann mit Dorothee Hartinger Gerrit Jansen Simon Kirsch Melanie Kretschmann Rudolf Melichar Barbara Petritsch Klavier: Felix Huber Sänger: Jan Plewka In meinem CD-Regal steht eine Vielzahl von Winterreise-Interpretationen, weil ich Schuberts Liederzyklus für einen Höhepunkt der Musikgeschichte halte. Deshalb war ich sehr gespannt auf Jelineks Auseinandersetzung damit. Die musikalische Interpretation…
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Altenberg Trio

Musikverein 27.3. 2012 Schubert: Sonate (Allegro) für Klavier, Violine und Violoncello, B-Dur D 28 Brahms: Trio Nr. 3 für Klavier, Violine und Violoncello, op 101 Brahms: Trio Nr. 1 für Klavier, Violine und Violoncello, op 8 (Erstfassung 1889) Während Schuberts fünfzehnjährige Mitzöglinge Pubertäres an die Wände des Wiener Konvikts kritzelten, schrieb Franz dort den Trio-Satz…
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Franz Schubert: Briefe, Tagebuchnotizen, Gedichte

Viele kulturgeschichtlich wichtige Persönlichkeiten hinterließen zahlreiche persönliche Zeugnisse. Franz Schubert zählt leider nicht dazu. Seine Briefe, Tagebuchnotizen, Gedichte füllen nur einen schmalen Taschenbuchband. Ein intensives Kennenlernen des Komponisten ist auf diesem Wege also nicht möglich, was mich bei der Lektüre etwas enttäuschte. Trotzdem erfährt man biographisch viel Interessantes: So bettelt der fünfzehnjährige Franz seinen Bruder…
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Über Schubert

In Schubertiana schreibt Tomas Tranströmer über Schuberts Musik: Aber diejenigen, die neidisch auf die Männer der Tat schielen, diejenigen, die sich innerlich selbst verachten, weil sie keine Mörder sind, die erkennen sich hier nicht wieder. Und die vielen, die Menschen kaufen und verkaufen und glauben, alles lasse sich kaufen, die erkennen sich hier nicht wieder.…
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Altenberg Trio

Musikverein 20.12. Johannes Brahms Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 1 H – Dur, op. 8; 1. Fassung 1854 Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 1 H – Dur, op. 8; 1. Fassung 1854 Franz Schubert Trio für Klavier, Violine und Violoncello Es – Dur, D 929; ungekürzte Fassung des Autographs Trio für…
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Altenberg Trio

Musikverein 15.11. Esther Haffner, Viola Franz Schubert Trio für Klavier, Violine und Violoncello B-Dur, D 898 Johannes Brahms Quartett für Klavier, Violine, Viola und Violoncello Nr. 1 g-Moll, op. 25 Viele Jahre lang, spielte das Alban Berg Quartett die Hauptrolle in meiner Kammermusik-Nahversorgung. Ich hatte ihren Wiener Zyklus abonniert bis sie sich Ende 2007 auflösten.…
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Zyklus Alban Berg Quartett: 3. Konzert

Franz Schubert: Streichquartett Es-Dur D 87 Roman Haubenstock-Ramati: Streichquartett Nr. 2 (1977) Franz Schubert: Streichquartett G-Dur D 887 Konzerthaus 3.3. Sehr reizvoll die Gegenüberstellung des frühreifen mit dem meisterhaften späten Schubert. Das Alban Berg Quartett zeigte sich in Hochform. Auch das moderne Werk Haubenstock-Ramatis konnte sich hören lassen: führte es doch die unglaubliche Klangvielfalt vor,…
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Zyklus Alban Berg Quartett: 2. Konzert

Konzerthaus 30.1. Alban Berg: Lyrische Suite Franz Schubert: Der Tod und das Mädchen. D 810 Man könnte meinen, dass der Interpretationsstil des ABQs mit dem Alter abgeklärter und „analytischer“ würde. Weit gefehlt! Schuberts Streichquartettklassiker wurde mit Verve und überschäumender Expressivität gegeben. ABQ und Schubert sind nach wie vor eine ideale Kombination. Bergs Stück, das zwischen…
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Schubert: Fierrabras

Deutsche Grammophon 1990 Chamber Orchestra of Europe Claudio Abbado Als Opernkomponist hat Schubert nicht eben den besten Ruf. „Fierrabras“, seine letzte Oper, ist auch nicht dazu angetan, diese Einschätzung zu widerlegen. Musikalisch scheint es (beim ersten Hören) nicht übermäßig originell. Anklänge an die Zauberflöte (Sarastro/Karl der Große) und auch an Fidelio sind nicht zu überhören.…
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