Schlagwort: Aufklärung

Joseph J. Ellis: The Founding Brothers. The Revolutionary Generation

Diese Monographie über die amerikanische Gründergeneration begleitete mich einige Wochen als Hörbuch. Es unterscheidet sich von der Vielzahl der Bücher über Jefferson & Co. dadurch, dass sich Ellis primär auf die Beziehungen & Konflikte der „founding fathers“ konzentriert. Im Mittelpunkt stehen Benjamin Franklin, Thomas Jefferson, John Adams, Alexander Hamilton, James Madison und Aaron Burr, deren…
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Edward Snowden & Glenn Greenwald

Es gibt nur wenige lebende Menschen, die sich um Demokratie und Menschenrechte so verdient machen, wie Edward Snowden und sein Sprachrohr Glenn Greenwald. Anlässlich des neuen Buches von Glenn Greenwald – No Place to Hide – und weiterer Neuerscheinungen schreibt Sue Halpern für die New York Review of Books nicht nur eine exzellente Zusammenfassung der…
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50 Jahre „The New York Review of Books“

Meine Lieblingszeitschrift habe ich bereits oft empfohlen. Dieses Jahr wird sie 50 Jahre alt und in der Jubiläumsausgabe (Number 17) beschreibt Timothy Garton Ash sie als einen Leuchtturm der Aufklärung: Consistently, over five decades, this journal has published critical essays, reportages, and analyses of totalitarian and authoritarian states, whether their rulers were opposed to or…
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Dan Ariely: Predictably Irrational

Als Freund der Rationalität muss man sich ironischerweise viel mit Irrationalität beschäftigen. Ohne die zahlreichen Stolperfallen zu kennen, die es uns Menschen so schwierig machen, rational zu handeln, ist aufgeklärtes Denken und Handeln unmöglich. In der Philosophie ist das bereits seit langem eine Selbstverständlichkeit: Man muss die Voraussetzungen und Beschränkungen von Erkenntnis mitdenken, wenn man…
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John Stuart Mill: On Liberty

The only freedom which deserves the name, is that of pursuing our own good in our own way, so long as we do not attempt to deprive others of theirs. Wir sind Zeitzeugen, wie fundamentale Grundrechte selbst von demokratischen Ländern ignoriert werden. Sei es die amerikanische Verfassung, sei es das deutsche Grundgesetz: Der geheimdienstliche Überwachungswahn…
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Tom Standage: History of the World in 6 Glasses

Wer sich für Getränke interessiert, wird an diesem Buch seine Freude haben. Standage hatte nämlich die originelle Idee, eine Weltgeschichte aus der Perspektive der jeweils wichtigsten Flüssigkeiten zu schreiben. Auftakt macht das Bier, das in Mesopotamien und Ägypten eine herausragende Rolle spielte und sogar als Währung Verwendung fand. Standage beschreibt jeweils die Entstehung und Verwendung…
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John Locke an Mohamed Morsi

Dessen aber bin ich sicher: Ob Herrscher oder Untertan, wer es auch immer unternimmt, gewaltsam die Rechte entweder des Fürsten oder des Volkes anzutasten, und den Grund legt zu einem Umsturz der Verfassung und der gesamten Struktur einer gerechten [!] Regierung, macht sich des schwersten Verbrechens schuldig, daß nach meinem Gefühl ein Mensch überhaupt begehen…
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Der große Religionskritiker Jean Meslier (1664-1729)

Eine meiner größten Buchentdeckungen der letzten Jahre ist das furiose Testament des Jean Meslier. Zwar kannte ich ihn dem Namen nach schon seit meiner Studienzeit als Vertreter der französischen Frühaufklärung, zu einer näheren Beschäftigung mit ihm inspirierten mich aber erst Philipp Bloms Böse Philosophen. Die erste Überraschung: Eine der brillantesten Religionskritiken der Geistesgeschichte wurde von…
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David Deutsch: The Beginning of Infinity

Boshaft gesagt, gibt es derzeit zwei grundsätzliche Arten des professionellen Philosophierens. Eine gibt sich damit zufrieden, originell klingende und schwer zu verstehende Texte zu produzieren. Laien sind damit leicht zu beeindrucken, wird doch in unseren Breiten immer noch gerne sprachliche Dunkelheit mit philosophischem Tiefsinn verwechselt. Mit dieser „postmodernen“ Art des Philosophierens (die Markennamen für diese…
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John Stuart Mill

Die erste Biographie über den großen liberalen Philosophen John Stuart Mill seit mehr als fünfzig Jahren ist zu vermelden. Geschrieben hat sie Richard Reeves und sie passend Victorian Firebrand betitelt. Eine ausführliche Rezension kann man in der New York Review of Books nachlesen. Eine prägnantere Besprechung findet man The Guardian.