Literaturbetrieb

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E-Book Reader werden populärer

Der Economist berichtet über den aktuellen Stand der Dinge in seiner neuen Ausgabe.

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Google Books – Die Gegner organisieren sich

Amazon, Microsoft und Yahoo haben sich einer Initiative angeschlossen, welche zum Ziel hat, ein Google Monopol in Sachen digitaler Bibliothek zu verhindern. Die BBC berichtet ausführlich über die aktuellen Entwicklungen.

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GEO über die Zukunft des Lesens

Die Titelgeschichte der August-Ausgabe ist der Lesezukunft gewidmet. Johanna Romberg beleuchtet das Thema von verschiedenen Seiten und der Artikel ist natürlich mit hübschen Fotos garniert. Schade ist, dass die vielen Fakten zum Thema durch keine Quellenangaben belegt werden, etwa, dass seit der sumerischen Zeit 32 Millionen Bücher publiziert worden seien.

Die Veränderung im eigenen Leseverhalten beschreibt Romberg so:

In letzter Zeit ertappe ich mich häufig dabei, dass ich beim Zeitungslesen zuerst den Schluss eines Artikel überfliege. Und nur gelegentlich, je nach Laune und Interesse, über die Mitte zum Anfang zurückzappe.
Beim Bücherlesen fange ich oft schon nach wenigen Dutzend Seiten an, vorauszublättern, womöglich einen Blick aufs Ende zu werfen – selbst dann, wenn ich am Inhalt interessiert bin. Häufig lese ich mehrere Bücher parallel. Manche bleiben so lange aufgeschlagen liegen, bis sich eine feine Staubschicht auf ihnen gebildet hat.
Wie viel ich im Internet lese, kann ich gar nicht mehr sagen. Und noch weniger weiß ich, ob das, war ich darin tue, den Namen “Lesen” überhaupt verdient.

Eine gewisse steigende Ungeduld bei der Lektüre beobachte ich an mir selbst. Ob ich Seiten überblättere, hängt aber stark vom Genre ab. Bei Fach- und Sachbüchern gehört das für den professionellen Leser natürlich zum Tagesgeschäft. Bei Literatur vermeide ich es meist, zumal ich vor allem nur noch Klassiker lese. Mehrere Bücher parallel lese ich auch immer. Einiges bleibt auch länger liegen, wie im Moment Nisbets monumentale Lessing-Biographie. Lese solche Liegenbleiber aber in der Regel immer zu Ende.

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“Brockhaus beerdigt seine Enzyklopädie”

Eine Institution der Bücherwelt ist am Ende. Mancher mag das mit einem Achselzucken hinnehmen. Wer jedoch die alten Auflagen kennt, weiß, welche nützlichen Quellen damit in Zukunft fehlen werden. Das Handelsblatt berichtet ausführlich.

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Amazon löscht E-Books vom Kindle

Die New York Times berichtet, dass Amazon pikanterweise Bücher von George Orwell ohne Zustimmung der Besitzer von deren Kindle gelöscht hat.
Inzwischen ruderte Amazon zurück: Dies sei ein einmaliges Ereignis gewesen, da es sich um illegale Kopien gehandelt hätte. Trotzdem wirft es interessante Fragen rund um DRM und E-Books auf. Setzte sich dieses Prinzip technisch durch, könnte der Buchhändler die virtuellen Bücherregale seiner Kunden kontrollieren und unliebsames Material gegen deren Willen löschen. Bücher werden ab und an von Gerichten verboten, die Titel könnten dann ferngelöscht werden. In meinen echten Bücherregalen stehen einige Exemplare, die später zensiert wurden (Thomas Bernhards Holzfällen etwa). Man kann nur hoffen, dass die DRM-Verfechter bei den Ebooks ebenso den Kürzeren ziehen werden wie dies schon bei der Musikindustrie der Fall war.

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Verändern Smartphones den Umgang mit Büchern?

Diese These vertritt Craig Morgan Teicher in seinem Artikel in Publishers Weekly. Gebe bei dieser Gelegenheit zu, dass auch ich für alle Fälle eine Reihe von Ebooks auf meinem BlackBerry mit mir herumtrage …

Want to bring along a library of great books wherever you go, from current bestsellers to the classics? To quote Apple’s ubiquitous iPhone slogan, “There’s an app for that.” Without question, the proliferation of smartphones is rapidly changing the way we think about mobile computing—and in the coming months and years, they may very well change the way we think about books.

[...]

With such a robust emerging market for smartphones, publishers are actively reimagining the very notion of the e-book, creating book-based apps that both enable mobile reading and enhance their books.

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“Aus dem Antiquariat” und WBG

Mitglieder der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft, und wer ist das nicht, bekommen für ein Jahres-Abonnement der Zeitschrift Aus dem Antiquariat nun 25% Rabatt.

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Neue Biographie über Johann Friedrich Cotta

Peter Kaeding schrieb eine neue Lebensbeschreibung über Goethes Verleger, der auch über diese Funktion hinaus eine wichtige literaturpolitische Rolle spielte. Die ersten Rezensenten sind enttäuscht.

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“The internet’s librarian”

Brewster Kahle wants to create a free, online collection of human knowledge. It sounds impossibly idealistic—but he is making progress.

More… [Economist]

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Robert Darnton über “Google & the Future of Books”

Darnton ist einer der besten Kenner der Geistesgeschichte des 18. Jahrhunderts. In seinem neuen Artikel in der New York Review of Books spannt er einen interessanten Bogen vom Publikationswesen der Aufklärung zu den jüngsten Google-Aktivitäten. Sehr lesenswert.

How can we navigate through the information landscape that is only beginning to come into view? The question is more urgent than ever following the recent settlement between Google and the authors and publishers who were suing it for alleged breach of copyright. For the last four years, Google has been digitizing millions of books, including many covered by copyright, from the collections of major research libraries, and making the texts searchable online. The authors and publishers objected that digitizing constituted a violation of their copyrights. After lengthy negotiations, the plaintiffs and Google agreed on a settlement, which will have a profound effect on the way books reach readers for the foreseeable future. What will that future be? [...]

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