Renaissance (Geschichte)

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William E. Wallace: Genius of Michelangelo

In sechsunddreißig halbstündigen Vorlesungen versucht William E. Wallace seinen Zusehern, Leben und Werk des Michelangelo zu vermitteln. Wallace ist öffentlich kein Unbekannter. Neben mehreren Büchern produzierte der Michelangelo-Forscher auch Filme für die BBC über seinen Lieblingskünstler. Der Titel lässt eine unkritische Eloge erwarten, was aber nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein könnte. Wallace wirft einen durchaus kritischen Blick auf seinen Gegenstand und versucht immer wieder, hartnäckige Michelangelo-Mythen zu widerlegen. Er reflektiert auch die Forschung und die Quellen durchaus kritisch.

Obwohl ich die Vorlesungsreihe insgesamt für gelungen und sehenswert halte, habe ich doch einen Vorbehalt. Wallace spricht sehr ausführlich über viele Kunstwerke Michelangelos und hier ist mir seine methodische Herangehensweise oft zu hermeneutisch. Mehr Fakten und weniger subjektive Interpretation hätten mich besser angesprochen. Für Freunde der Renaissancekunst ist Genius of Michelangelo aber trotzdem eine Empfehlung.

William E. Wallace: Genius of Michelangelo (Great Courses, Video, 18h)

Yuval Noah Harari: Sapiens – A Brief History of Humankind

Ein kluges Buch über weltgeschichtliche Zusammenhänge, das ein internationaler Bestseller wird, stimmt optimistisch. So wichtig detaillierte historische Studien von Einzelphänomenen für die Wissenschaft sind, so unverzichtbar sind solche gelungenen Überblicksdarstellungen für die persönliche Bildung. Harari hat sich nun ein aus der Perspektive von akademischen Historiker freches Projekt vorgenommen: Den Ablauf der Weltgeschichte dadurch verständlich zu machen, dass er die grundlegenden Mechanismen ihres Wirkens beschreibt. Das klingt geschichtsphilosophisch nicht ungefährlich und bringt auch das eine oder andere intellektuelle Problem mit sich. Insgesamt gelingt Harari sein Vorhaben aber vorzüglich.

Anders als der noch umfassendere Ansatz Big History fokussiert Harari auf die Geschichte unserer Spezies seit der kognitiven Revolution, die etwa 70.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung stattfand. Er beschreibt die Erklärungshypothesen für diesen kulturellen Entwicklungsschub ausführlich. Überhaupt ist das erste Drittel des Buches mit Abstand das Beste, weil es zur Prähistorie in den letzten Jahrzehnten spannende neue Forschungsergebnisse gab, die Harari ausführlich referiert. Etwa wenn er den Lebensstandard des durchschnittlichen Jägers und Sammlers mit denen der ersten Bauern vergleicht. Den Bauern ging es fast in jeder Dimension schlechter, angefangen bei der Gesundheit wegen ihrer eintönigen Ernährung und ihrer schweren körperlichen Arbeit bis hin zur täglichen Arbeitszeit. Während Bauern ja fast bis heute rund um die Uhr schuften müssen, kamen Jäger und Sammler vermutlich mit vier bis fünf „Arbeitsstunden“ pro Tag aus, um für ihre sehr abwechslungsreiche Ernährung zu sorgen. Warum es trotzdem zu dieser für das Individuum offenbar verschlechternden Agrarrevolution kam, beleuchtet Harari ebenfalls aus unterschiedlichen Facetten.

Während Jared Diamond in seiner hervorragenden weltgeschichtlichen Studie Guns, Germs, and Steel: The Fates of Human Societies der Geographie eine maßgebliche Rolle zuweist, konzentriert sich Harari mehr auf kulturelle Faktoren und sieht vor allem den Mythos bzw. die Gesellschaft zusammenhaltende Erzählungen als entscheidenden Faktor der menschlichen Zivilisationsgeschichte an. Damit meint er die nicht nur die ersten Religionen und Mythen, sondern geht dabei bis in die Gegenwart, wo für ihn das Geld eine der grundlegenden, unhinterfragten Erzählungen ist. Eine Fiktion, an die alle Menschen glaubten.

People easily understand that „primitives“ cement their social order by believing in ghosts and spirits, and gathering each full moon to dance together around the campfire. What we fail to appreciate is that our modern institutions function on exactly the same basis.

Anthropologisch hat sich der Mensch in den letzten 70.000 Jahren kaum verändert. Auch die soziokulturellen und sozialpsychologischen Mechanismen sind grundlegend dieselben. Diese Erkenntnis stringent zu vermitteln, ist eine der größten Stärken von Sapiens. Wie bereits Jared Diamond räumt er mit zahlreichen weit verbreitenden romantischen Mythen über unsere Vorfahren auf:

But the historical record makes Home sapiens look like an ecological serial killer.

Die Erklärungskraft des Buches nimmt in der zweiten Hälfte merklich ab. Die Welt wird immer komplexer, was seine Vereinfachungen etwas unplausibler macht als bei der Vorgeschichte. Trotzdem führt auch hier Hararis Ansatz der Modellbildung – die Wirklichkeit also zu vereinfachen, um sie besser verstehen zu können – zu lesenswerten Analysen. Speziell weil manche davon auf den heutigen Leser sicher provokant und damit Gedanken anregend wirken, wenn er etwa ausführlich die großen Vorzüge der Imperien im Verlauf der Weltgeschichte beschreibt.

Insgesamt also ein intellektuell sehr anregendes Lesevergnügen. Das liegt nicht zuletzt an Hararis gut lesbaren Stil. Gedanken werden klar herausgearbeitet und gut formuliert anstatt sie in akademischem Jargon zu ertränken.

Yuval Noah Harari: Sapiens: A Brief History of Humankind [Deutsche Ausgabe: Eine kurze Geschichte der Menschheit.

Neue Biographie über Montaigne

Eine neue Biographie über Montaigne kann an dieser Stelle natürlich nicht unerwähnt bleiben. Sie ist von mir auch bereits vorbestellt: Philippe Desan: Montaigne. A Life. Diese Neuerscheinung nimmt Adam Gopnik wiederum zum Anlass für einen ausführlichen Essay über Montaigne im New Yorker, betitelt Montaigne on Trial. What do we really know about the philosopher who invented liberalism?. Desan scheint sich also als kritischer Biograph profilieren zu wollen. Der Text Gopniks ist jedenfalls sehr lesenswert.

Johannes Sachslehner: Wien. Eine Geschichte der Stadt

Wer eine gut lesbare Geschichte über Wien sucht, ist mit Sachslehners Buch gut beraten. Nicht nur deckt er das gesamte Spektrum der Entwicklung von der geologischen Vorgeschichte bis in die Gegenwart ab, sondern beschreibt es auch in einem angenehm lesbaren Stil. Es ist ebenfalls erfrischend, dass gegen Ende immer wieder seine Empörung durchklingt, wenn es um den Austrofaschismus und den Nationalsozialismus in Österreich geht.

Gegliedert ist das Buch in neunzehn chronologische Kapitel, die immer wieder mit passenden „Themenkästen“ unterbrochen werden. Sie enthalten Exkurse, Auszüge aus Quellen über Wien, und für Besucher besonders hilfreich: Hinweise auf noch vorhandene Gebäude aus der jeweiligen Epoche. Als fundierten Einstieg in die Geschichte Wiens sehr empfehlenswert.

Johannes Sachslehner: Wien. Eine Geschichte der Stadt (Pichler)

Hieronymus Bosch – Garten der Lüste

Filmcasino 12.11. 2016

E/F 2016
Regie: José Luis López-Linares

Der Todestag des Hieronymus Bosch jährt sich dieses Jahr zum 500. Mal. Das ist der Anlass für viele Aktivitäten, darunter auch dieser neue Dokumentarfilm. Er beschäftigt sich exklusiv mit einem der berühmtesten Bilder des Künstlers, nämlich dem im Prado hängenden Garten der Lüste.

In knapp neunzig Minuten versucht der Film zweierlei. Erstens will er möglichst viel Kontext & Wissen über das Gemälde vermitteln. Es kommen Kunsthistoriker und andere Experten zu Wort. Wir sehen die biographischen Schauplätze und kunsthistorische Bezüge wie die Buchmalerei. Selbst eine Neurologin kommt zu Wort. Zweitens allerdings will José Luis López-Linares die Ästhetik und die Wirkung des Werks uns Zusehern nahe bringen. Dazu sehen wir immer wieder spannende Details und werden Zeuge, wie intellektuelle Prominenz aus unterschiedlichsten Disziplinen auf das Bild reagiert, etwa Salman Rushdie und Orhan Pamuk.

Diese Kombination funktioniert so gut, dass ich gleich am nächsten Tag das einzige Bild Boschs in Wien aufsuchte, nämlich das Weltgerichtstriptychon in der Gemäldegalerie der Akademie der Künste. Bosch rätselhafte Bilder erinnern mich an das Werk Kafkas und werden die Menschheit und die Wissenschaft wohl auch noch ebenso lange beschäftigen.

Feste Feiern – 125 Jahre Jubiläumsausstellung

Kunsthistorisches Museum 3.4. 2016

Eine Ausstellung, die sich primär an Geschichts- und erst sekundär an Kunstinteressierte richten dürfte. Was nicht heißt, dass nicht exquisites Kunsthandwerk und einige Meisterwerke der Malkunst zu sehen sind. Letztere sind aber überwiegend ohnehin im KHM ausgestellt. Hochwertige Leihgaben gibt es nur wenige.

Die Schau beleuchtet die Festkultur. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der Renaissance und dem Barock (Kaiser Maximilian I. und Leopold I.) mit einem zaghaften Blick auf das griechische Symposium, der im Gesamtkontext allerdings wie ein Fremdkörper wirkt. Die Stücke sind in drei große Bereiche gruppiert: Land- und Stadtfest des Adels, das höfische Bankett sowie das (Ritter-)turnier. Man sieht und erfährt zu jedem Bereich interessante historische Details. Speziell das Ritterturnier ist aus unterschiedlichen Perspektiven und mit schönen Exponaten eingefangen (von Rüstungen bis zu „Propagandabüchern“).

Die Grenzen des thematisch Dargestellten (sowohl insgesamt als auch in den drei Bereichen) scheint mir eher dem Zufall geschuldet zu sein, welche Stücke vorhanden bzw. einfach zu bekommen waren. Eine kuratorische Notwendigkeit verspüre ich dabei nirgends. Feste feiern ist als Ausstellung im besten Fall eine mittelmäßige Angelegenheit. Wie und warum man ausgerechnet mit ihr das 125-jährige Jubiläum feiern will, bleibt ein Rätsel. Eines der besten Museen der Welt hätte doch eine Weltklasse-Schau zu diesem Anlass verdient. (Bis 11.9.)

Goldene Zeiten

Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek 26.12. 2015

Wer sich für alte Bücher interessiert, darf sich die aktuelle Ausstellung im Prunksaal auf keinen Fall entgehen lassen. Gezeigt werden Meisterwerke der Buchkunst von der Gotik bis zur Renaissance anhand von fünfzehn Stationen. Die Schau ist Teil einer internationalen Ausstellungsreihe, in deren Rahmen zwölf deutschsprachige Bibliotheken ihre wichtigsten Werke zeigen.
Die prächtigen Handschriften sind nach chronologisch-thematischen Gesichtspunkten angeordnet. Gleich zu Beginn sieht man das goldverzierte Evangeliar des Johannes von Troppau, das als Gründungsbuch der kaiserlichen Hofbibliothek gilt. Die berühmte Goldene Bulle ist ebenfalls ausgestellt, nebst einer Menge an herausragender Buchkunst. (Bis 21.2.)

Cellini / Goethe: Das Leben des Benvenuto Cellini

Aus drei guten Gründen empfiehlt sich die Lektüre der Lebensgeschichte des Benvenuto Cellini: Erstens ist sie literatur- und mentalitätsgeschichtlich spannend, weil sie die autobiographische Rekonstruktion eines Renaissancemenschen zeigt. Zweitens enthält man faszinierende sozialgeschichtliche Einblicke in die italienische Kunstszene des 16. Jahrhunderts. Drittens schließlich übersetzte Goethe das umfangreiche Werk, allerdings nicht aus dem toskanischen Original, sondern anhand der englischen Übersetzung.

Benvenuto Cellini (1500 – 1571) gilt als einer der besten Goldschmiede und Skulpteure des 16. Jahrhunderts, wovon sich jeder in Wien im Kunsthistorischen Museum selbst überzeugen kann, wo seine berühmte Saliera steht. Seine Lebensbeschreibung schreibt Cellini zwischen 1558 und 1566. Erschienen ist sie allerdings erst 1728. Als Kind setzt er sich gegen seinen Vater durch, der ihn gerne als Musiker gesehen hätte, und wird Goldschmied. Seine große Begabung verschafft ihm schnell reiche Gönner, darunter Adlige und Päpste. Zwei Jahre lang ist er in Paris für König Franz I. tätig, verlässt aber vor Fertigstellung seines Auftrags entnervt Frankreich, weil ihn die Hofschranzen quälen.

Wer nun die Autobiographie eines wohl erzogenen Höflings erwartet: Weit gefehlt! Cellini ist ständig in Händel und Abenteuer verwickelt. Besonderes Vergnügen findet er an Raufereien und dem einen oder anderen Totschlag. Keine Überraschung also, dass er zwei Mal in vatikanischen Gefängnissen landet. Die Beschreibung dieser Ereignisse scheinen dem Autor mehr Spaß zu machen als die Beschreibung seiner Kunstwerke. Freilich schildert er die Rivalitäten unter den damaligen Künstlern ebenso extensiv. Es wird heftig um Aufträge und den Rang in der Künstler-Hackordnung gestritten. Es öffnet sich ein faszinierendes Panorama des 16. Jahrhunderts.

Damit ist diese Künstlerautobiographie ein einzigartiges Dokument. Kein Wunder, dass Goethe dafür ein so großes Interesse entwickelt:

Ich bin bei dieser Gelegenheit auch wieder an die des Cellini Lebensbeschreibung geraten; es scheint mir unmöglich, einen Auszug daraus zu machen, denn was ist das menschliche Leben im Auszuge? Alle pragmatische biographische Charakteristik muß sich vor dem naiven Detail eines bedeutenden Lebens verkriechen. Ich will nun den Versuch einer Übersetzung machen, die aber schwerer ist, als man glaubt.
[An Johann Heinrich Meyer am 8. Februar 1796]

Er übersetzt das Buch 1796 freilich in ein Werk Goethes. Vom rauen Charme des toskanischen Originals bleibt in dieser stilistisch polierten Fassung nichts mehr übrig. Goethefreunde werden diese Übersetzung natürlich lesen. Ansonsten sollte entweder ein solides kunsthistorisches Interesse oder Freude an Kuriositäten vorhanden sein, wenn man diese Lebensbeschreibung zur Hand nehmen will.

Cellini / Goethe (Übersetzer): Das Leben des Benvenuto Cellini (Münchner Ausgabe)

Tom Standage: History of the World in 6 Glasses

Wer sich für Getränke interessiert, wird an diesem Buch seine Freude haben. Standage hatte nämlich die originelle Idee, eine Weltgeschichte aus der Perspektive der jeweils wichtigsten Flüssigkeiten zu schreiben. Auftakt macht das Bier, das in Mesopotamien und Ägypten eine herausragende Rolle spielte und sogar als Währung Verwendung fand. Standage beschreibt jeweils die Entstehung und Verwendung des Getränks, um dann Bezüge zur (Kultur-)geschichte der jeweiligen Epoche herzustellen. Eines sei aber gleich klar gestellt: Wer geschichtlich bewandert ist, der wird nichts Neues erfahren. Geboten wird eine solide und präzise Zusammenfassung. Viele Fakten rund um die Getränke waren mir allerdings völlig neu.

Nach dem Bier kommt der Wein an die Reihe und damit die Griechen und die Römer. Der Abschnitt über die Spirituosen beschäftigt sich zu einem überwiegenden Teil mit der Rolle des Hochprozentigen (Rum!) während der Entdeckungsreisen und danach. Beim Kaffee stellt Standage die Aufklärung und die Entstehung der modernen Geschäftswelt in London in den Mittelpunkt, während der Tee sich natürlich mit China, Indien und dem britischen Empire beschäftigt.

Sehr aufschlussreich ist der letzte Teil des Buches über die Entstehung und Verbreitung von Coca-Cola quer durch die Welt. Nicht nur beschreibt Standage zu Beginn die schräge Welt der „Medizin“getränke im 19. Jahrhundert, sondern es gelingt ihm auch gut, den symbolischen Wert dieser koffeinhaltigen Flüssigkeit für die USA und den Rest der Welt herauszuarbeiten. Mit welchem Aufwand Coca-Cola während des Zweiten Weltkrieges an die amerikanischen Soldaten verteilt wurde, ist kaum zu glauben. Nach dem Krieg war Coca-Cola Teil des Kulturkampfes. So warnten die österreichischen Kommunisten dringend für der ersten Abfüllanlage in Österreich. Sie könne jederzeit in eine Atombombenfabrik umgewandelt werden!

Ein informatives, unterhaltsames Sachbuch. Allerdings kein historisches Meisterwerk.

Tom Standage: History of the World in 6 Glasses (Frank R Walker Co)

Exzellente Einführung in die englische Geschichte

Regelmäßige Notizenleser kennen meine Wertschätzung für das Angebot der Great Courses. In den letzten Monaten hörte ich einerseits Jennifer Paxtons Vorlesung über das England des Mittelalters und sah mir die 48 Teile des großen Englandkurses von Rupert Buchholz an. Beide sind didaktische Referenz, was spannende Geschichtsvermittlung angeht, ohne sachlich Kompromisse einzugehen.

Jennifer Paxton: Story of Medieval England: From King Arthur to the Tudor Conquest (TTC Audio Lectures, 18h)

Rupert Bucholz: History of England from the Tudors to the Stuarts (TTC Video Lectures, 24h)

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"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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