20. Jhd. (Geschichte)

1234..>|

Timothy Snyder: On Tyranny. Twenty Lessons from the Twentieth Century

Wie schnell eine Demokratie ins Wanken geraten kann zeigt die Wahl des Donald Trump zum Präsidenten der USA. Man kann lange darüber debattieren, was niedriger sei: Trumps Intelligenz oder seine moralischen Standards? Egal wie die Antwort darauf ausfällt, es handelt sich um einen politischen Tiefpunkt in der Geschichte des Westens.
Timothy Snyder, ein Kenner der dunkelsten Seite der europäischen Geschichte packt die Lehren dieser Zeit in sein kurzes Buch On Tyranny, das sich primär an (junge) Amerikaner richtet und ihnen anhand von zwanzig Beispielen erläutert, wie schnell eine Demokratie in eine Diktatur kippen kann, und wie man sich am besten dagegen wehrt.

Es folgen drei Beispiele. Diese „Lessons“ werden dann jeweils historisch begründet.

Lesson 9: Be kind to your language.
Avoid prononouncing the phrases everyone else does. Think up your own way of speaking, even if only to convey that thing you think everyone is thinking. Make an effort to seperate yourself from the internet. Read books.

Lesson 10: Believe in truth.
To abandon facts is to abandon freedom. If nothing is true, then no one can critize power, because there is no basis upon which to do so. If nothing is true, then all is spectacle. The biggest wallets pays for the most blinding lights.

Lesson 18: Be calm when the unthinkable arrives.
Modern tyranny is terror management. When the terrorist attack comes, remember that authoritarians exploit such events in order to consolidate power. The sudden disaster that requires the end of checks and balances, the disolution of opposition parties, the suspension of freedom of expression, the right to fair trial, and so on, is the oldest trick in the Hitlerian book. Don’t fall for it.

Für Nr. 18 liefert Erdogan ja in der Türkei seit einem Jahr den besten Anschauungsunterricht.

Timothy Snyder: On Tyranny. Twenty Lessons from the Twentieth Century. (The Bodley Head)

Die Kirche und ihr Baby-Massengrab

Man stelle sich kurz vor, man hätte in der Nähe von Mossul ein Massengrab mit etwa 800 toten Babys und Kindern gefunden. Die Weltmedien wären zurecht sehr empört. Politiker sprächen getragen über den Kampf gegen die Barbarei. Populisten, Rechtsextreme und Rassisten gefährdeten ernsthaft ihre Gesundheit durch wochenlange Hyperventilation.

Es gibt dieses grausige Massengrab wirklich. Allerdings liegt es nicht auf dem ehemaligen Gebiet des Islamischen Staates, sondern auf dem Gelände des von Nonnen betriebenen katholischen Mutter-Kind-Heimes im irischen Tuam. Was dort geschah, ist eines der größten religiös motivierten Verbrechen des letzten Jahrhunderts, und zeugt von einem Grad der Barbarei der dem der übelsten Islamisten um keinen Deut nachsteht. Die Reaktion der Weltöffentlichkeit? Die Qualitätspresse brachte Artikel im hinteren Teil der Zeitungen. Es gab keine Schlagzeilen. Es gab keine Sondersendungen. Es gab keine empörten Politikerstellungnahmen. Es gab keine Forderungen, sofort Videoüberwachung in allen katholischen Institutionen einzuführen, um die Sicherheit gegen die Barbarei zu stärken. Es gab keine Debatte, ob das Christentum als Religion mit den westlichen Werten prinzipiell kompatibel sei.

Einen guten Einblick in jenes Verbrechen gibt diese Weltzeit-Sendung des Deutschlandradio Kultur. Sie berichtet auch über die Arbeit der dazu eingesetzten „Untersuchungs“kommission, die in Wahrheit eine Vertuschungskommission ist.

Die Geschichte Irlands zeigt, zu welchen Verbrechen die katholische Kirche fähig ist, und mit welcher Perfidie diese über Jahrzehnte lang vertuscht wurden. Ein Musterbeispiel der zwangsläufigen Wertekatastrophe, wenn Staat und Religion nicht strikt getrennt sind. Die Umwandlung der Türkei in eine Diktatur wäre ein anderes aktuelles Beispiel.

Wer in Sachen Irland noch Zweifel hat, der möge den staatlichen Ryan-Report lesen, der die sexuelle Ausbeutung und Misshandlung von Kindern in katholischen Einrichtungen aufarbeitet.

Five Came Back

Einige von Netflix‘ Eigenproduktionen erreichen ein hohes Niveau. Zu nennen wäre etwa das Kindersoldatendrama Beast of No Nation [Notiz]. Die dreiteilige Dokumentarreihe Five Came Back zählt ebenfalls zu diesen Highlights. Sie erzählt die Geschichte fünf bekannter Hollywood-Regisseure im zweiten Weltkrieg: John Ford, Frank Capra, William Wyler, John Huston und George Stevens. Begleitet wird jeder dieser Klassiker durch ein bekannten Regisseur, etwa Steven Spielberg oder Francis Ford Coppola. Meryl Streep als Sprecherin zeugt ebenfalls vom hohen Produktionswert der Reihe.

Frappant sind nun nicht nur die filmgeschichtlichen Tatsachen, die wir erfahren, oder die Mechanismen der Militärzensur und -propaganda, sondern vor allem auch die zahlreichen Filmausschnitte und das zeitgenössische verwendete Archivmaterial. Damit erhält man einen viszeralen Eindruck vom letzten Weltkrieg. Ein Lehrstück für alle Nationalisten und Europaverächter, die an der Rückkehr von Kriegen in Europa arbeiten.

Robert Misik: Ein seltsamer Held. Der grandiose, unbekannte Victor Adler

Das Fehlen großer Staatsmänner und politischer Persönlichkeiten wird dieser Tage oft beklagt. Deshalb mutet es tatsächlich seltsam an, dass eines der größten politischen Talente Österreichs weitgehend unbekannt ist. Man kennt selbstverständlich seinen Namen und verbindet mit ihm die Entstehung der hiesigen Sozialdemokratie, aber dann wird das Wissen über Adler schnell sehr dünn.

Robert Misik will diesem Skandalon mit seinem kleinen Büchlein abhelfen. Es handelt sich um kein klassisches Sachbuch, eher um ein persönliches Porträt, dessen Kapitel auf unterschiedliche Aspekte von Viktor Adlers Lebensleistung fokussieren. Die durch seine Philanthropie verursachten finanziellen Dauerprobleme werden ebenso thematisiert wie seine Beziehungen zu den anderen Größen der internationalen Arbeiterbewegung. Beeindruckend ist auch aus heutiger Sicht, wie sich Victor Adler von ideologischen Extremen fernhält, und immer dafür kämpft, Fanatismus durch Pragmatismus zu ersetzen.

Sehr hübsch auch die vielen treffenden Zitate Adlers, welche Misik immer wieder einstreut:

Wir haben den Despotismus gemildert durch Schlamperei.

An nichts hält man leidenschaftlicher fest, als an seinen Irrtümern.

In Österreich ist es nun einmal so, dass man die Dummheiten freiwillig macht.

Das Buch macht tatsächlich Lust darauf, sich intensiver mit Victor Adler zu beschäftigen. Allerdings hätte es gut und gerne den doppelten Umfang haben können.

Robert Misik: Ein seltsamer Held. Der grandiose, unbekannte Victor Adler (Picus)

Kauft bei Juden! Geschichte einer Wiener Geschäftskultur

Jüdisches Museum Wien 21.5. 2017

Wieder hat sich das Jüdische Museum ein sozialgeschichtliches Thema für seine neue Sonderausstellung ausgesucht: Die Geschichte der jüdischen Kaufhäuser in Wien. Anders als in vergleichbaren Großstädten begann der Wiener Kaufhausboom erst Ende des 19. Jahrhunderts. Viele jüdische Kaufleute nützten die neuen ökonomischen Freiheiten und gründeten imposante Konsumtempel. Vom „Arbeiterkaufhaus“ am Brunnenmarkt bis zu Edeltextilgeschäften in der Innenstadt wurde das gesamte demographische Spektrum angesprochen.
Im Fokus der Schau sind die Besitzer der Warenhäuser und deren Familien, weniger wirtschaftsgeschichtliche Perspektiven, obwohl man dazu auch einige interessante Informationen erhält. Die Blüte dieser jüdischen Geschäftskultur nimmt mit Hitlers Anschluss natürlich ein jähes Ende und die lukrativen Firmen werden schnell arisiert. Der geschäftliche Wiederaufbau nach dem Krieg wird ausführlich dokumentiert. Ich empfehle, sich alle Videos mit den Zeitzeugen anzusehen, weil sie das Gezeigte mit einem individuellen Kontext versehen. (Bis 19.11.)

Yuval Noah Harari: Sapiens – A Brief History of Humankind

Ein kluges Buch über weltgeschichtliche Zusammenhänge, das ein internationaler Bestseller wird, stimmt optimistisch. So wichtig detaillierte historische Studien von Einzelphänomenen für die Wissenschaft sind, so unverzichtbar sind solche gelungenen Überblicksdarstellungen für die persönliche Bildung. Harari hat sich nun ein aus der Perspektive von akademischen Historiker freches Projekt vorgenommen: Den Ablauf der Weltgeschichte dadurch verständlich zu machen, dass er die grundlegenden Mechanismen ihres Wirkens beschreibt. Das klingt geschichtsphilosophisch nicht ungefährlich und bringt auch das eine oder andere intellektuelle Problem mit sich. Insgesamt gelingt Harari sein Vorhaben aber vorzüglich.

Anders als der noch umfassendere Ansatz Big History fokussiert Harari auf die Geschichte unserer Spezies seit der kognitiven Revolution, die etwa 70.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung stattfand. Er beschreibt die Erklärungshypothesen für diesen kulturellen Entwicklungsschub ausführlich. Überhaupt ist das erste Drittel des Buches mit Abstand das Beste, weil es zur Prähistorie in den letzten Jahrzehnten spannende neue Forschungsergebnisse gab, die Harari ausführlich referiert. Etwa wenn er den Lebensstandard des durchschnittlichen Jägers und Sammlers mit denen der ersten Bauern vergleicht. Den Bauern ging es fast in jeder Dimension schlechter, angefangen bei der Gesundheit wegen ihrer eintönigen Ernährung und ihrer schweren körperlichen Arbeit bis hin zur täglichen Arbeitszeit. Während Bauern ja fast bis heute rund um die Uhr schuften müssen, kamen Jäger und Sammler vermutlich mit vier bis fünf „Arbeitsstunden“ pro Tag aus, um für ihre sehr abwechslungsreiche Ernährung zu sorgen. Warum es trotzdem zu dieser für das Individuum offenbar verschlechternden Agrarrevolution kam, beleuchtet Harari ebenfalls aus unterschiedlichen Facetten.

Während Jared Diamond in seiner hervorragenden weltgeschichtlichen Studie Guns, Germs, and Steel: The Fates of Human Societies der Geographie eine maßgebliche Rolle zuweist, konzentriert sich Harari mehr auf kulturelle Faktoren und sieht vor allem den Mythos bzw. die Gesellschaft zusammenhaltende Erzählungen als entscheidenden Faktor der menschlichen Zivilisationsgeschichte an. Damit meint er die nicht nur die ersten Religionen und Mythen, sondern geht dabei bis in die Gegenwart, wo für ihn das Geld eine der grundlegenden, unhinterfragten Erzählungen ist. Eine Fiktion, an die alle Menschen glaubten.

People easily understand that „primitives“ cement their social order by believing in ghosts and spirits, and gathering each full moon to dance together around the campfire. What we fail to appreciate is that our modern institutions function on exactly the same basis.

Anthropologisch hat sich der Mensch in den letzten 70.000 Jahren kaum verändert. Auch die soziokulturellen und sozialpsychologischen Mechanismen sind grundlegend dieselben. Diese Erkenntnis stringent zu vermitteln, ist eine der größten Stärken von Sapiens. Wie bereits Jared Diamond räumt er mit zahlreichen weit verbreitenden romantischen Mythen über unsere Vorfahren auf:

But the historical record makes Home sapiens look like an ecological serial killer.

Die Erklärungskraft des Buches nimmt in der zweiten Hälfte merklich ab. Die Welt wird immer komplexer, was seine Vereinfachungen etwas unplausibler macht als bei der Vorgeschichte. Trotzdem führt auch hier Hararis Ansatz der Modellbildung – die Wirklichkeit also zu vereinfachen, um sie besser verstehen zu können – zu lesenswerten Analysen. Speziell weil manche davon auf den heutigen Leser sicher provokant und damit Gedanken anregend wirken, wenn er etwa ausführlich die großen Vorzüge der Imperien im Verlauf der Weltgeschichte beschreibt.

Insgesamt also ein intellektuell sehr anregendes Lesevergnügen. Das liegt nicht zuletzt an Hararis gut lesbaren Stil. Gedanken werden klar herausgearbeitet und gut formuliert anstatt sie in akademischem Jargon zu ertränken.

Yuval Noah Harari: Sapiens: A Brief History of Humankind [Deutsche Ausgabe: Eine kurze Geschichte der Menschheit.

Trump und Hitler

Viele lehnen Hitler-Vergleiche reflexartig ab, wofür es angesichts des inflationären polemischen Gebrauchs derselben gute Gründe gibt. Eine der besten Texte über den Aufstieg Trumps zeigt aber, wie wichtig und erhellend diese historischen Parallelen sind. Geschrieben vom Philosophen Adam Knowles wünsche ich ihm so viele Leser wie möglich: Philosophy in the Contemporary World: The Moral Imperative to Assume the Worst—Philosophy’s Response to Donald Trump.

Ein kurzer Auszug:

We must accept that we live in dire times of which nothing good will come. There will be no moral victories for liberals who hope to come out of the other side with a clean conscience. There will be an increase in hate crimes. There will also be tactics of gradual escalation in order to secure complicity from those not subject to such violence. We should not try to speculate what Trump’s true aims might be, but instead calculate what they could be based on the most extreme scenario. We must resist any outward claims of moderation and out them as a classic strategy of totalitarian regimes. The so-called ‘good’ white people (especially men) of America, those for whom normalization is a possibility, must also resist allowing Trump to be normalized in our names and on our behalf. Yet we must also ensure that our resistance is not parasitic on the aesthetic spectacle of the Trump phenomenon.

Johannes Sachslehner: Wien. Eine Geschichte der Stadt

Wer eine gut lesbare Geschichte über Wien sucht, ist mit Sachslehners Buch gut beraten. Nicht nur deckt er das gesamte Spektrum der Entwicklung von der geologischen Vorgeschichte bis in die Gegenwart ab, sondern beschreibt es auch in einem angenehm lesbaren Stil. Es ist ebenfalls erfrischend, dass gegen Ende immer wieder seine Empörung durchklingt, wenn es um den Austrofaschismus und den Nationalsozialismus in Österreich geht.

Gegliedert ist das Buch in neunzehn chronologische Kapitel, die immer wieder mit passenden „Themenkästen“ unterbrochen werden. Sie enthalten Exkurse, Auszüge aus Quellen über Wien, und für Besucher besonders hilfreich: Hinweise auf noch vorhandene Gebäude aus der jeweiligen Epoche. Als fundierten Einstieg in die Geschichte Wiens sehr empfehlenswert.

Johannes Sachslehner: Wien. Eine Geschichte der Stadt (Pichler)

Sex in Wien & Chapeau

Wien Museum 25.10. 2016

Den Absperrungsbändern nach gibt es für Sex in Wien üblicherweise einen großen Andrang. Bei meinem werktäglichen Besuch ist die Schau von einer Handvoll Pensionisten und ein paar kichernden Mädchen bevölkert. Der neue Direktor Matti Bunzl will seine Ära offenbar um jeden Preis mit einem Publikumserfolg starten. Dabei ist das Thema ein wiengeschichtlich durchaus Interessantes. Obwohl in die Ausstellung nur Erwachsene dürfen, hält sich der Voyeurismus in Grenzen. Die Wiener Sexualgeschichte wird thematisch ausgebreitet und aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet. Auch sozialkritische Faktoren fehlen nicht, etwa kirchliche Missbrauchsskandale, Ehepolitik und Empfängnisverhütung. Wie verkrampft man mit dem Thema in den sechziger Jahren umging zeigen hübsch zeitgenössische ORF-Beiträge. Mich amüsiert auch die dort zu hörende Philippika gegen Freud von einem seiner weiblichen Opfer. Ansonsten reiht sich die Ausstellung in Sachen akzeptabler Qualität gut in die bisherige Reihe der kulturgeschichtlichen Wienausstellungen des Hauses ein. (Bis 22.1.)

Eine ungewöhnliche historische Perspektive nimmt auch Chapeau ein. Das Ziel verrät der Untertitel: Eine Sozialgeschichte des bedeckten Kopfes. In thematischen Gruppen werden die semantischen und sozialen Implikationen von Hüten aller Art dargestellt. Von revolutionären Kappen bis hin zu Uniformhelmen. Durchaus erhellend. (Bis 30.10.)

Fremde im Visier – Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg

Volkskundemuseum Wien 23.10. 2016

Schon wieder kuratiert das Volkskundemuseum eine exzellente Ausstellung. Dieses Mal steht der Blick auf Fremdes anhand von privaten Fotoalben aus dem zweiten Weltkrieg im Mittelpunkt. Es sind nicht nur ausführliche Reproduktionen zu sehen und mehrere Projektionen von Fotos auf große Leinwände, sondern es geben auch ausführliche Videointerviews mit drei zeitgenössischen „Hobbyfotografen“ Einblicke in die Entstehung der Fotos sowie in den Alltag des Zweiten Weltkriegs. Harmlose Kameradenbilder aus dem oft ereignislosen Soldatenalltag wechseln sich ab mit Aufnahmen des Feindes. Es sind auch wenige Brutalitäten zu sehen, die aber nicht so im Fokus stehen als bei der umstrittenen Wehrmacht-Ausstellung vor vielen Jahren.

1234..>|
  • RSS Feed for Posts
  • RSS Feed for Comments
  • Twitter
  • XING
  • Facebook

Kategorien

„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

Aktuell in Arbeit

Tweets