Kategorie: Fremdsprachig

Tahar Ben Jelloun: Zurückkehren

Immer wenn die Rede auf marokkanische Literatur kommt, ist sofort von Tahar Ben Jelloun die Rede, obwohl er auf Französisch schreibt und 1971 nach Frankreich emigrieren musste. Der aktuelle König im Land sieht ihn allerdings nicht mehr als Staatsfeind, weshalb Aufenthalte in Marokko nun möglich sind. Marokkanisch sind die Inhalte seiner Bücher. Sie setzen sich…
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Literaturnobelpreisträger Mo Yan

Schon lange war kein Literaturnobelpreisträger politisch so umstritten wie Mo Yan. Chinakenner Perry Link beschäftigt sich in der New York Review of Books No. 19/2012 ausführlich mit dem Autor: Does This Writer Deserve the Prize? Die politische Kritik scheint durchaus berechtigt zu sein: Some criticized the Nobel committee, but their main criticism was of Mo…
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Economist: Best Books 2012

Inzwischen hat auch The Economist seine Buchempfehlungen 2012 vorgelegt und fast das Bücherjahr so zusammen: The best books of 2012 were about Richard Burton, Titian, Rin Tin Tin, the revolution in Iran, the great famine in China, secret houses in London, good oil companies, bad pharma and management in ten words.

New York Times: Best Books 2012

Wie jedes Jahr im Dezember veröffentlicht die Buchredaktion der New York Times zwei Listen mit den ihrer Meinung nach besten Büchern des Jahres: The 10 Best Books of 2012 100 Notable Books of 2012 Es freut mich natürlich, dass es eines meiner Lieblingsbücher des Jahres auf den ersten Platz bei den Sachbüchern geschafft hat: Behind…
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Julian Barnes als Bibliophiler

In einem ausführlichen Artikel für den Guardian, My Life as a Bibliophile erläutert Julian Barnes ausführlich seine Beziehung zu Büchern: I became a bit less of a book-collector (or, perhaps, book-fetishist) after I published my first novel. Perhaps, at some subconscious level, I decided that since I was now producing my own first editions, I…
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Andrej Bitow: Armenische Lektionen

Schon im 19. Jahrhundert spielte der Kaukasus eine symbolbeladene Rolle in der russischen Literatur. Die Faszination mit dieser Weltgegend scheint bei den dortigen Literaten auch später ungebrochen zu sein. Das Armenien-Buch des Ossip Mandelstam stellte ich ja bereits vor (Notiz). Andrej Bitow bereiste Armenien 1967 und schrieb seine Reiseerlebnisse in den Armenischen Lektionen nieder. Die…
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Christopher Hitchens: Arguably

Die New York Times zählt diese Essaysammlung des im letzten Dezember verstorbenen Publizisten Christopher Hitchens zu den zehn besten Büchern des Jahres 2011. Deshalb fing ich an, in den Band hineinzulesen, obwohl mir Hitchens Atheismus-Buch (Notiz) aufgrund dessen Selbstverliebtheit nicht sehr gefallen hatte. Es bestätigte sich schnell: Jeder verdient eine zweite Chance. Hitchens schreibt in…
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A.F.Th. van der Heijden: Die Schlacht um die Blaubrücke

Viele Literaturfreunde, deren Urteil ich schätze, schwärmen vom siebenteiligen Romanzyklus Die zahnlose Zeit des Niederländers van der Heijden. Die Schlacht um die Blaubrücke ist der Prolog dazu, ein kurzer Roman von gut 160 Seiten. Hauptfigur und Ich-Erzähler ist Albert Egbert, ein heroinsüchtiger junger Mann. Wir begleiten ihn in Amsterdam während er Autos aufbricht, um seine…
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Julian Barnes: The Sense of an Ending

In dem kurzen Roman, den man auch als Novelle klassifizieren könnte, erzählt uns Tony Webster einen Teil seiner Lebensgeschichte. Zum Zeitpunkt der Erzählung ist Tony bereits in den Sechzigern, hat ein – nach normalen Maßstäben – erfolgreiches Durchschnittsleben hinter sich und führt ein bequemes Rentnerleben. Die Handlung setzt in der Schulzeit ein, wo er mit…
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Die besten Bücher 2011?

Das Ende des Jahres naht und die im angelsächsischen Raum beliebten Bestenlisten werden veröffentlicht. Die New York Times kürte bereits die 10 Best Books und die 100 Notable Books des Jahres. Nun verrät auch The Economist seine Books of the Year. Wer damit immer noch genug hat, der sei noch auf Best Books 2011 von…
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