Allgemein

Tanna

Filmcasino 31.3. 17

AUS 2016
R: Martin Butler & Bentley Dean

Der Trailer stimmte mich skeptisch: Ich befürchtete argen Ethnokitsch. Der Film zeichnet sich nämlich durch ein ausgesprochen ungewöhnliches Setting aus. Er spielt auf der Insel Tanna unter Ureinwohnern und basiert auch auf einer wahren Begebenheit. Erzählt wird eine tragische Romeo-und-Julia-Geschichte vor dem Hintergrund konservativer Stammessitten. Was den Film faszinierend macht, sind die eingeborenen Laienschauspieler. Wie man mit drei Stammesdörfern einen schauspielerisch so überzeugenden Spielfilm drehen kann, ist verblüffend. Stellenweise ist der Film zu pathetisch und überschreitet die Grenze zum Kitsch. Trotzdem wird die Lebensform der Ureinwohner nicht allzu sehr idyllisiert. Insgesamt ein durchaus beeindruckendes Werk.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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