Daniel Richter – Lonely Old Slogans

21er Haus 9.4. 17

Ich gehe mehr aus Pflichtgefühl in die Ausstellung, weil ich über Daniel Richter schon mehrmals etwas las, aber nur eine beschränkte Vorstellung von seinem Werk hatte. Doch schnell bin ich sehr beeindruckt. Die Schau gibt einen guten Einblick in sein Werk. Obwohl man einige Stilwechsel erkennen kann, hat Richter doch einen ausgeprägten Personalstil über die Zeit hinweg. Manche Bilder sind verspielt mit Anspielungen auf die Popkultur oder alte Meister. Andere dagegen beeindrucken mit ihrer existenziellen Angst, etwa wenn sie Gewalt, Krieg oder Einsamkeit thematisieren. Zumindest assoziiere ich das mit nicht wenigen Bildern. Seine Farbpalette reicht von monochrom bis grell bunt. Sehr sehenswert ist auch der gezeigte Film mit einem ausführlichen Gespräch über Richters Werdegang, Ästhetik und seine politischen Ansichten.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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