Certain Women

Filmcasino 4.3. 17

USA 2016

Regie: Kel­ly Reichardt

Ein in seiner minimalistischen Art sympathischer Episodenfilm über drei Frauenleben in der Provinz Montanas. Am meisten „Action“ bietet noch die erste Geschichte über eine Anwältin mit einem ruinierten und überforderten Klienten, der in die Kriminalität abkippt. Der zweite Abschnitt beleuchtet primär das Familienleben einer erfolgreichen Frau, die ein authentisches Wochenendhaus bauen will. Die letzte Episode bahnt eine lesbische Beziehung an, die letztlich aber nicht zustande kommt. Der Film lebt von seinen einzelnen expressiven Elementen mehr als von einer klassischen Handlung. Damit untergräbt Reichardt die übliche Ästhetik des Kinos und verletzt die Erwartungshaltung der Zuseher. Wer sich nicht auf diese ästhetische Ebene begeben kann, der könnte den Streifen langweilig finden.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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  • RT @Snowden: You want to know how to stop the next whistleblower? Stop breaking the damn law. 3 Stunden
  • RT @davidfrum: Regular reminder that Donald Trump’s core competency is not dealmaking with powerful counter-parties. It is duping gullible victims. 3 Stunden
  • RT @DrPhiloponus: Es ist übrigens ein ebenso alter wie schäbiger Trick, erst ungerechte Gesetze zu schaffen und den Opfern danach Gesetzesbruch vorzuwerfen. 4 Stunden