Fremde Götter – Faszination Afrika und Ozeanien

Leopold Museum 24.10. 2016

Von den vielen Ausstellungen, die ich während meines „Wien-Urlaubs“ besuche, ist „Fremde Götter“ herausragend. Das liegt zum Teil an dem Seltenheitswert, den afrikanische und ozeanische Kunst in Wien hat. Es gibt einige Exponate im Weltmuseum, aber im Vergleich zu anderen Metropolen wie Paris oder London ist das nicht erwähnenswert. Bei den Stücken handelt es sich überwiegend um Masken und Skulpturen aus West- und Zentralafrika, die ästhetisch anspruchsvoll präsentiert werden. Auch die Klischees, welche man gerne mit der Kunst aus dem Süden assoziert, werden thematisiert. Nach jedem Raum mit nativer Kunst folgt einer, der sich mit der Rezeption durch europäische Künstler auseinandersetzt. Hier gibt es wenige Überraschungen, aber diese Bilder und Skulpturen in direktem Vergleich mit den „Originalen“ zu sehen, ist sehr reizvoll. Die ozeanographische Kunst mit ihrer unterschiedlichen Ikonographie sorgt ebenso für Abwechslung wie die Werke einiger zeitgenössischer Künstler. (Bis 9.1.)

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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