Martin Kippenberger

Kunstforum Wien 2.10. 2016

Martin Kippenberger zählt zu den bekanntesten deutschen Künstlern seiner Generation. Vermutlich auch deshalb, weil er sich das Epithet „enfant terrible“ redlich verdiente. Sein Kunstschaffen umfasst ein weites Spektrum. Im Kunstforum ist ein bunter Querschnitt davon zu sehen. Angesprochen finde ich mich vor allem durch die ironisch-sarkastische Selbstauseinandersetzung in unterschiedlichen Medien. So verarbeitete er heftige Kritik an sich in einer Skulptur, welche in der Ecke steht. Auch die Poster in eigener Sache sind sehr geistreich. Manches ist passend provokant, wie der ans Kreuz genagelte blaue Frosch. Anderes lädt zu ausgiebigen Assoziationen ein, wie der kleine Birkenwald in dem in Übergröße Pillen verstreut sind. Viele der Kunstwerke versteht man ohne den Kontext nicht, weshalb ich den Audioguide empfehle. (Bis 27.11.)

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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