Bill Bryson: Shakespeare. The World as Stage

Über kaum einen Autor wurde mehr geschrieben als über Shakespeare. Egal wie esoterisch das Thema: Man findet gleich mehrere Bücher dazu. Angesichts dieser Flut an Sekundärliteratur ist nichts schwieriger als eine gute Einführung zu schreiben. Genau das gelingt Bill Bryson in diesem schmalen Büchlein. Er neigt weder zur Hagiographie noch zur übertriebenen Originalitätssucht – bekanntlich zwei sehr populäre Verfehlungen unter Shakespeare-Autoren. Ihm gelingt es im Gegenteil gerade die düstere biographische Quellenlage und die exotischsten Theorien über den Autor auf einer Metaperspektive darzustellen. Dieses Claimants betitelte Kapitel über angebliche Autoren der Werke Shakespeares ist einer der Höhepunkte des Buches. Ein gut geschriebenes, geistreiches kleines Buch.

Bill Bryson: Shakespeare: The World as a Stage (als Hörbuch)

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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