Gorki: Wassa Schelesnowa

Burgtheater 30.10. 2015

Regie: Andreas Kriegenburg

Wassa Petrowna Schelesnowa: Christiane von Poelnitz
Anna, ihre Tochter: Andrea Wenzl
Semjon, ihr Sohn: Martin Vischer
Pawel, ihr Sohn: Tino Hillebrand
Natalja, Semjons Frau: Frida-Lovisa Hamann
Ljudmila, Pawels Frau: Aenne Schwarz
Prochor Schelesnow: Peter Knaack
Michailo Wassiljewitsch, Verwalter: Dietmar König

Bevor ich nach zwei Stunden in der Pause endlich das Burgtheater verlassen kann, langweilte ich mich beinahe zu Tode. Das lag weder an dem Stück Gorkis, noch an der schauspielerischen Leistung, sondern an der missglückten Inszenierung Kriegenburgs. Er setzt auf eine hohe Artifizialität, die er vor allem durch eine Verlangsamung auf allen Ebenen erreicht. Das könnte eine gute Regieidee sein, entzöge sie nicht dem Stück und den Dialogen jegliche Spannung und jegliche Energie. Gelungen und symbolträchtig ist die als Bühnenbild eingesetzte dynamische Ebene. Aber wer geht schon des Bühnenbildes wegen ins Theater?

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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