Der Ring. Pionierjahre einer Prachtstraße

Wien Museum 26.7. 2015

Neben der Ausstellung im Jüdischen Museum kann man sich auch im Wien Museum über die 150 Jahre alte Ringstraße informieren. Diese Schau setzt auf eine kluge Mischung zwischen Chronologie und einer thematischen Herangehensweise. Während am Fußboden Jahreszahlen den historischen Verlauf signalisieren, konzentrieren sich die virtuellen Räume auf unterschiedliche Aspekte. Besonders beeindruckend durch die vielen vorhandenen Pläne wird die Planungsphase dokumentiert. Man kann sich auch über das Wien vor diesem riesigen Umbau ein gutes Bild machen, wozu auch das Wienmodell der Dauerausstellung einen wesentlichen Beitrag leistet, das gut in die Sonderausstellung eingebettet wurde. Für mich war natürlich der Bereich über den Bau der Staatsoper besonders interessant.

Didaktisch hätte man den Besucher sicher noch etwas besser an die Hand nehmen können. Wer sich aber mit Geduld auf die Exponate einlässt und das genauere Studium von Plänen nicht scheut, wird viel Neues erfahren.

(Bis 4.10.)

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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