Bestattungsmuseum Wien

Zentralfriedhof 28.1. 2015

Schon bevor das Bestattungsmuseum in das Untergeschoß der Aufbahrungshalle 2 umzog, zählte es zu meinen Lieblingsmuseen in Wien. Vorher war es im Bürogebäude der Bestattungen Wien untergebracht und ausschließlich mit Führung zugänglich. Jetzt kann man es sich – wie ein normales Museum – auch in Ruhe alleine ansehen. Die Aufbahrungshalle 2 liegt im Zentralfriedhof und damit gibt es seit wenigen Monaten für Einheimische wie Besucher so eine Art „All-you-can-eat-Bundle“ in Sachen Wiener Morbidität.

Die Schau ist mit 300 Quadratmetern und 250 Exponaten nicht groß, gibt aber trotzdem einen guten Überblick über die Wiener Begräbniskultur. Die dreißig Stationen sind thematisch angeordnet, und der Audioguide erläutert nicht nur ausführlich den Kontext, sondern lässt auch einheimische Morbiditätsexperten zu Wort kommen. Hübsch sind auch Details wie die Möglichkeit, die zehn beliebtesten Musikstücke anzuhören, die bei Begräbnissen am Zentralfriedhof gespielt werden.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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