An meine Völker! Der erste Weltkrieg 1914 – 1918

Prunksaal 22.3. 2014

Die Österreichische Nationalbibliothek begann bereits während des Ersten Weltkriegs Alltagsquellen dazu zu sammeln. Aufrufe an die Bevölkerung hatten eine enorme Resonanz: Die Menschen schickten Postkarten, Schulaufsätze, Propagandamaterialien. Ein kleiner Teil davon ist nun im Prunksaal ausgestellt und durch einige Tafeln erläutert. Die Gehirnwäsche scheint gelungen zu sein. Manche der Exponate lassen einen nur den Kopf schütteln, etwa eine Buchgabe an Kaiser Franz Josef auf der steht:

Die Marianischen Frauen- und Jungfrauen Kongregationen von Wien stellen ihrem geliebten Kaiser ein Heer von Betern zur Verfügung.

Auf einem Monitor laufen Filmdokumente und bedrückende Kriegsfotos in einer Endlosschleife. Wer sich Zeit nimmt und ausführlich auf die ausgestellten Dokumente einlässt, erfährt viel über die Kriegsmentalität. Angesichts der aktuellen Ereignisse auf der Krim, schadet es auch nicht, eine historische Tatsache aufzufrischen: In einem Krieg gibt es immer nur Verlierer.

(Bis 2.11.)

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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  • RT @DrPhiloponus: Es ist übrigens ein ebenso alter wie schäbiger Trick, erst ungerechte Gesetze zu schaffen und den Opfern danach Gesetzesbruch vorzuwerfen. 3 Stunden