Fausto Romitelli: An Index of Metals

Theater an der Wien 30.1. 2014
Videooper 2003

Dirigent: Baldur Brönnimann
Sopran: Barbara Hannigan
Klangforum Wien

Einen Tag nach der ultrakonservativen Inszenierung der Cavalleria Rusticana nun eine moderne Videooper im Rahmen meines Klangforum-Wien-Zyklus. Das Avantgardistische der Ästhetik steht in einem schönen Kontrast zum historischen Innenleben des Theaters an der Wien.
Trotz einer grandiosen Barbara Hannigan hat der Abend wenig Opernhaftes. Nicht einmal die Länge passt zu einer Oper: Nach gut fünfzig Minuten war das Werk vorbei. Vor einem repetitiven Klangmuster zieht Fausto Romitelli (zu?) viele Register. Dazu zählen Anklänge an die Rockmusik ebenso wie leise, ätherische Passagen. Mir erschloss sich beim ersten Mal jedenfalls nicht, wie sich das Ganze strukturell oder ästhetisch zusammenfügt. Vieles hörte man schon oft. Ähnlich divergent waren die Videoprojektionen. Von abstrakt bis mehr oder weniger gegenständlich (Elemente!) war vieles zu sehen.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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