Das Burgtheater und das Outsourcing

Nachdem ich hier oft über das Burgtheater berichte, möchte ich die ausgesprochen seltsamen Vorgänge der letzten Woche nicht unerwähnt lassen:

Beim Jubiläumskongress des Burgtheaters vor einer Woche betritt der Billeteur Christian Diaz die Bühne und erzählt dem Publikum, dass er und seine Kollegen von dem großen Outsourcer G4S beschäftigt werden, der global gesehen vielen zweifelhaften Aktivitäten nachgeht. Mir zumindest war das völlig neu. Diaz wurde inzwischen von seinem Arbeitgeber entlassen, was so gar nicht zur politischen Linie des Burgtheaters passt.

Nachlesen kann man dies hier:

Die Rede des Billeteurs
Der Auftritt des Billeteurs
Kündigung und Solidarität für Burgtheater-Billeteur Christian Diaz

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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