David Lynch: Mulholland Dr. (2001)

Eine hübsche Frau verliert bei einem mörderischen Überfall ihr Gedächtnis und eine weitere hübsche Frau hilft ihr bei der Suche nach ihren Erinnerungen. Hübsch ist eigentlich alles in diesem Film. Nachdem Hübschheit zur Konstituierung eines audiovisuellen Kunstwerks aber nicht hinreichend ist, garniert Lynch seine Geschichte mit einem soliden Schuss Surrealismus und einer brillanten Bebilderung. Mich erinnert das Ergebnis allerdings mehr an Kunsthandwerk als an Kunst. Alles zu glatt, zu geschmäcklerisch, zu poliert, zu harmlos.

David Lynch: Mulholland Dr. (Blu-ray)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

  • RSS Feed for Posts
  • RSS Feed for Comments
  • Twitter
  • XING
  • Facebook

Kategorien

„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

Aktuell in Arbeit

Tweets