Francis Ford Coppola: The Godfather Part II (1974)

Wie bereits Godfather konnte mich auch die Fortsetzung nur bedingt überzeugen, und meine dort formulierten ästhetischen Einwände gelten ebenso für den zweiten Teil. Was ich nach weiterem Nachdenken zu Gunsten der beiden Filme noch sagen kann: Für Anfang der siebziger Jahre ist die narrative Komplexität sehr hoch, wenn man sie mit anderen amerikanischen Filmen vergleicht. The Godfather Part II erzählt abwechselnd zwei unterschiedliche Geschichte: Jene des Vaters nach seiner Ankunft in New York, wo er die ersten Schritte in Richtung Mafiaboss geht. Jene des Sohnes, der in den fünfziger Jahren sein kriminelles Imperium gegen Intrigen aller Art verteidigt. Trotzdem kein Film, den ich auf dasselbe Podest stellen würde wie die anderen hier im letzten halben Jahr besprochenen Filmklassiker.

Godfather Part II (DVD)

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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