Justine del Corte: Der Komet

Akademietheater 13.6. 2013

Regie: Roland Schimmelpfennig in Zusammenarbeit mit Justine Del Corte

Elisabeth: Sylvie Rohrer
Arthur: Fabian Krüger
Vera: Sabine Haupt
Nick: Peter Knaack
Anna: Dorothee Hartinger
Greta: Corinna Kirchhoff
Isabel: Anna Drexler
Nane: Barbara Petritsch
Gregor: Martin Reinke
Dagmar: Petra Morzé
Lothar: Martin Schwab

Eine valide Kritik kann ich in diesem Fall nicht schreiben, weil ich mich gezwungen sah, das Akademietheater nach einer guten halben Stunde fluchtartig zu verlassen. Es war völlig aussichtslos, diesen Unfug bis zur Pause durchzuhalten. Der Grund lag nicht an den Schauspielern, sondern ausschließlich am Stück. So ein dummer und platter Theatertext ist mir schon lange nicht mehr untergekommen. Das Setting einer Hochzeitsgesellschaft ist ebenso altbacken wie überflüssig. Die Dialoge und der esoterische Grund der Zusammenkunft waren von ausgesuchter Dämlichkeit. Wie ein so mieses Stück den Weg auf eine Bühne des Burgtheaters findet, wäre eine ausführliche Recherche wert. Zwei entsetzliche Theaterabende an zwei aufeinanderfolgenden Tagen also. Zeit, dass die Saison zu Ende geht.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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