Wolken

Leopold Museum 9.5. 2013

2004 sah ich in Hamburg die Ausstellung Wolkenbilder, die sich an zwei Standorten mit dem Thema auseinandersetzte. Nun hat sich auch das Leopold Museum dieser Himmelsgebilde angenommen. Die Schau in Wien ist allerdings deutlich umfangreicher. Zwar bezieht sie anders als damals keine Instrumente mit ein, dafür aber diverse Aspekte der Popkultur wie „wolkige“ Plattencover. Die Auswahl der Kunstwerke ist vielfältig, auch wenn sich welche darunter befinden, deren Hängung sich mehr einem prominenten Namen als dem Konzept verdankt. Die Spanne reicht von den Romantikern bis zur zeitgenössischen Videokunst, wobei die Impressionisten einen Schwerpunkt bilden, und ich nach Paris ein unerwartet frühes Wiedersehen mit Monet hatte. Auch die Fotokunst kommt nicht zu kurz. Die Ausstellung kann man sowohl Kunst- als auch Wolkenfreunden empfehlen.
(Bis 1.7.)

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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