Alle MESCHUGGE? Jüdischer Witz und Humor

Jüdisches Museum Wien 29.4. 2013

Die Wiener Kulturgeschichte wäre ohne Juden eine ausgesprochen armselige gewesen. Die lange Liste der prominenten Namen ist bekannt. Weniger bekannt für Nicht-Wiener ist vermutlich, wie sehr das Judentum auch den Wiener Schmäh prägte. Einen exzellenten und hoch amüsanten Überblick über dieses Phänomen gibt die Ausstellung Alle MESCHUGGE? Jüdischer Witz und Humor. Zwar geht der Horizont der Schau weit über Wien hinaus (vom Berliner Kabarett über Hollywood zu Sacha Baron Cohen), aber am Interessantesten fand ich die vielen Beispiele mit Wienbezug. Es gibt jede Menge Ton- und Filmmaterial zu hören, so dass man sich problemlos mehrere Stunden damit beschäftigen kann: Fritz Grünbaum, Helmut Qualtinger, Gerhard Bronner und Georg Kreisler kommen ausführlich zu Wort.

Ein berühmtes Beispiel:

(Bis 8.9.)

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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