Hagen Quartett

Wiener Konzerthaus 30.1. 2013

«Beethoven-Zyklus»

Ludwig van Beethoven:

Streichquartett a-moll op. 132 (1825)
Streichquartett e-moll op. 59/2 (1805-1806)

Es ist nicht das erste Beethoven-Konzert des Hagen Quartetts, aber der berühmte Funke will und will nicht überspringen. Im Vergleich zu anderen mir gut bekannten Interpretationen, etwa des Alban Berg oder des Emerson String Quartetts, kommt mir ihre Herangehensweise an Beethovens Kammermusik oberflächlich vor. Ich formuliere das bewusst vorsichtig. Vielleicht überhöre ich ja was?

Beethovens Spätwerk war eine der größten Kreativitätsexplosionen der Kulturgeschichte. Das Hagen Quartett spielt nun gerade die stillen Passagen aber mit einer solchen Routine herunter, dass dieses Aufregende der Musik in meinen Ohren völlig verloren geht. Die Wahrscheinlichkeit ist deshalb groß, dass sich der Hagen-Quartett-Zyklus und ich Ende dieser Saison einvernehmlich scheiden lassen. Das Sorgerecht für Beethoven werde in diesem Falle jedoch ich beanspruchen!

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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