Chaplin: City Lights (1931)

Einer meiner Lieblingsfilme! Chaplin gelingt hier eine unerhörte Ausgewogenheit der unterschiedlichsten Aspekte. Das fängt bei der grundlegenden, charmanten Liebesgeschichte zwischen dem blinden Blumenmädchen und dem für einen Millionär gehaltenen, heruntergekommenen Tramp (Chaplin) an: Ein modernes, melodramatisches Märchen. Dieses Märchen ist aber geerdet durch die nicht zu übersehende „great depression“. Gleichzeitig gibt es noch die Ebene des Klamauks, also die komischen Episoden mit dem betrunkenen Reichen samt Butler sowie Chaplins furiose Slapstick-Choreographien wie den Boxkampf. Diese ästhetische Kohärenz ist es, welche den Film nicht nur zu einem der größten Meisterwerke in Chaplins Werk macht, sondern der Filmgeschichte überhaupt.

City Lights (DVD)

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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