Chris Marker: La Jetée (1962)

Ein ungewöhnlicher Film in mehrerer Hinsicht. In erster Linie, weil er eigentlich gar kein Film ist, sondern ausschließlich aus Schwarzweiss-Fotos besteht, mit deren Hilfe ein Sprecher die Geschichte erzählt. Diese Geschichte ist eine frühe Science-Fiction Dystopie und spielt in Paris nach dem Dritten Weltkrieg, in der deutsch murmelnde Wissenschaftler mit unserem Protagonisten Zeitreisen-Experimente anstellen, in der natürlich eine Frau eine wichtige Rolle spielt. Narrativ ist das bei weitem anspruchsvoller geschrieben als viele der späteren Science-Fiction B-Movies, die La Jetée inspiriert hat. Ein höchst ungewöhnliches Filmkunstwerk, das nicht einmal dreißig Minuten dauert.

La Jetée (DVD)

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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