Klangforum Wien

Konzerthaus 1.10. 2012

Dirigent: Enno Poppe

Programm «Spanien»

Hèctor Parra: Moins qu’un souffle, à peine un mouvement de l’air
Alberto Posadas:L a lumière du noir
Elena Mendoza: Fragmentos de teatro imaginario (2009)
Francisco Guerrero Marín: Anemos C (1975)

Der Auftakt des neuen Zyklus war von gewohnt erstklassigem Niveau. Das erste Konzert war spanischen Komponisten gewidmet. Francisco Guerrero Marín etwa ist in Spanien ein bekannter Komponist (insofern zeitgenössische Komponisten „bekannt“ sein können), allerdings in Mitteleuropa nur selten zu hören. Was seine Kompositionen so interessant macht, ist sein abstrakter Ansatz, Natur und Kunst zusammenzubringen, und zwar nicht durch naturähnliche Laute, sondern durch die mathematische Beschreibung der Natur inspiriert. Eine Art naturwissenschaftlicher Tonsetzer, wenn man so will. „Anemos“ bedeutet denn auch Wind und die Besetzung mit Schlagzeugen und Blasinstrumenten passt konzeptuell hervorragend.

Hèctor Parras Stück wurde von Marie NDiayes Roman Drei starke Frauen angeregt, wie man in einer ausführlichen Erläuterung im Programmheft nachlesen kann. Höchst abwechslungsreiche Klangfarben bot Elena Mendozas Stück Fragmentos de teatro imaginario, die mit musikalischen Elementen arbeitet als seien es Schauspieler.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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