To Rome With Love

Filmcasino 5.9. 2012
USA / Italien 2012
Regie: Woody Allen

Einen weiten Weg legte Woody Allen zurück von seinen geistreichen, intellektuellen und gesellschaftskritischen Filmen bis zu den vergleichsweise seichten Komödien der letzten Jahre. Zwar gibt es charmante Einfälle und einige gute Pointen, Allens kritischer Verstand scheint aber im Schonmodus gelaufen zu sein. Sein Rombild trieft vor Klischees, was angesichts seiner angeblichen Vorliebe für Fellini doch sehr verwundert, der bereits vor einem halben Jahrhundert ganz andere Romfilme drehte.

To Rome With Love erzählt mehrere unverknüpfte Geschichten, deren prominenteste nicht mehr als eine romantisch-komische Teenagerkomödie ist. Am besten ist noch Roberto Benigni, der als anonymer Angestellter plötzlich grundlos berühmt wird, und von einer Medienmeute verfolgt wird.

Passable Unterhaltung, wenn man sein Hirn an der Kinokasse abgibt.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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