August Strindberg: Inferno

Nach den diversen Jubiläumsfeierlichkeiten wollte ich wieder einiges von Strindberg lesen. Inferno war aber gleich ein kompletter Reinfall. Der mehr oder weniger autobiographische Roman spielt in Paris. Die erzählten Ereignisse sind aber entweder nur mäßig interessant oder intellektuell ärgerlich, wie alles, was in Richtung der seltsamen alchimistischen Experimente geht, die ja auch Strindberg selbst beschäftigten. Das wäre nun alles zu tolerieren, wäre der Text gut geschrieben. Er ist aber sowohl stilistisch als auch formal so schlicht wie dessen Inhalt. Ich brach die Lektüre deshalb ab.

August Strindberg: Inferno (tredition)

Eine Antwort auf August Strindberg: Inferno

  • Maria Sand sagt:

    Erstens ist die Übersetzung wichtig. Zweitens sollte man etwas über die Zeit wissen, damit man Strindberg verstehen kann. Inferno zeigt den Einfluss der französischen Alchemisten auf Strindberg gut auf.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

  • RSS Feed for Posts
  • RSS Feed for Comments
  • Twitter
  • XING
  • Facebook

Kategorien

„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

Aktuell in Arbeit

Tweets

  • Very nice rhetorical question! https://t.co/UdKSJcoaHa 2 Stunden
  • Der Mensch gewöhnt sich schnell an jegliche Annehmlichkeit und wird schnell wieder unzufrieden. Einer der Gründe für d. Demokratiemüdigkeit. 3 Stunden
  • RT @GeorgeTakei: What does the eclipse mean for your horoscope? Nothing. Relative positions of celestial objects bear no relation to your personal fortunes. 3 Stunden