E-Book-Reader-Zahlen und Bestseller-Politik

In der aktuellen Ausgabe des The Economist sind zwei interessante Artikel zu Buchthemen zu lesen. Der Erste beschäftigt sich mit der neuen Alliance zwischen Barnes & Noble und Microsoft an der Ebook-Front. Ebenso aufschlussreich ist die Marktverteilung in den USA. Im letzten Quartal 2011 wurden dort bereits 7 Millionen Reader verkauft, darunter 75,1% Kindles und nur 0,8% Geräte von Sony.

Artikel Nr. 2 widmet sich dem aktuellen Gepflogenheit auf dem Bestseller-Markt. Die größte Veränderung sei hier, dass Bestseller inzwischen sehr oft von den Lesern, nicht mehr von den Verlagen gemacht werden:

The bestseller lists of the 1980s and 1990s were dominated by brand names such as Stephen King and Danielle Steel. Industry mergers and bookstore monoliths made hype easy.

But now readers can go online to berate overhyped books that fail to thrill. “It’s a lot harder for a publisher to sustain an illusion of a big new success,” Mr Rickett observes. And thanks to social media, word of mouth spreads faster than ever before, giving unknown writers a better shot. Today, a bestseller must usually appeal either to young people (who use social media a lot) or women (who dominate reading groups).

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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