Das Ende der Encyclopaedia Britannica

Wenige Buchprojekte beeindruckten mich mehr als die Encyclopaedia Britannica. Die Vorzüge dieser Enzyklopädie habe ich hier mehrmals angepriesen, beispielweise in dieser Empfehlung. So wohlwollend ich elektronischen Büchern gegenüber stehe, in diesem Fall wird die virtuelle Ausgabe so schnell kein Ersatz für die Printausgabe sein können. Zumindest am Monitor wird man niemals Artikel in Buchlänge lesen wollen. Eine Ebook-Ausgabe für Kindle und Co. könnte eine bessere Alternative sein.

Das Ende der gedruckten Britannica ist das Ende einer Ära. Meine Ausgabe wird dauerhaft ihren Ehrenplatz in meiner Bibliothek behalten.

Encyclopaedia Britannica kapituliert vor Internet (Die Welt)

Angekommen im Digitalzeitalter
(Süddeutsche)

The sad death of the Encyclopaedia Britannica
(The Telegraph)

6 Antworten auf Das Ende der Encyclopaedia Britannica

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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